Caviezel kündigt Comeback für Schladming an
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Nach über einem Jahr Pause:Caviezel kündigt Comeback für Schladming an

Riesen-Comeback nach 13 Monaten
Darum fährt Caviezel in diesem Winter nur genau ein Rennen

Damit haben nur wenige gerechnet: Gino Caviezel kehrt 13 Monate nach seinem fürchterlichen Abflug in Bormio (It) an den Weltcup-Start zurück. Der Bündner erklärt, wieso es in diesem Winter bei diesem einen Start bleiben wird.
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Vor 13. Monaten begann für Gino Caviezel beim Super-G in Bormio eine heftige Leidenszeit.
Foto: Getty Images

Darum gehts

  • Gino Caviezel startet am Dienstag in Schladming nach langer Verletzungspause
  • Er erlitt 2024 in Bormio Knie- und Schulterverletzungen, überraschendes Comeback
  • 33-jähriger Bündner bestreitet nur Schladming, um Startlisten-Rückfall zu vermeiden
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Marcel W. PerrenSki-Reporter

Die gelegene Kleinstadt Schladming in der österreichischen Steiermark hat in der sportlichen Laufbahn von Gino Caviezel (33) einen besonderen Platz. Hier feierte der Bündner 2013 noch vor dem 21. Geburtstag seine WM-Premiere gefeiert. Vor zwei Jahren feierte der jüngere Bruder von Ex-Super-G-Weltcupsieger Mauro Caviezel (37) beim Nachtriesenslalom auf der «Planai» mit dem zweiten Rang sein bis heute bestes Weltcup-Ergebnis.

Doch bis vor ein paar Wochen hat kaum jemand daran geglaubt, dass Gino Caviezel heuer beim Schladming-Riesen dabei sein wird. Zur Erinnerung: In der Altjahrswoche 2024 erlitt der Atomic-Pilot beim Super-G in Bormio einen Totalschaden im rechten Knie, gepaart mit einer Schulterverletzung. «Deshalb haben mir Ende November im Trainings-Camp in Copper Mountain einige Trainer den Vogel gezeigt, als ich ihnen ankündigte, dass ich in diesem Winter ein Weltcuprennen bestreiten werde», erzählt Caviezel augenzwinkernd.

Kein weiteres Rennen in diesem Winter – das hat einen Grund

Doch jetzt steht fest, dass der Riesenslalom-Spezialist am Dienstag tatsächlich sein Weltcup-Comeback geben wird. «Ich habe bei den letzten Trainingsvergleichen mit meinen starken Teamkollegen bemerkt, dass ich den Speed habe, um die Qualifikation für den zweiten Durchgang zu schaffen», sagt Caviezel.

Sein Trainer Helmut Krug hielt bereits letzte Woche im Gespräch mit Blick fest, «dass sich Gino sehr erfreulich entwickelt». Es steht aber bereits vor dem Rennstart fest, dass Schladming der einzige Wettkampf sein wird, den Caviezel in diesem Winter bestreitt. «Wenn ich nach Schladming auch noch den Weltcup-Riesen in Kranjska Gora (Sln) bestreiten würde, würde mein Verletzenstatus nicht mehr gelten. Somit würde ich einen grossen Rückfall in der Startliste riskieren.»

Deshalb wird der grosse Kämpfer von der Lenzerheide GR nach Schladming mit der Vorbereitung auf den kommenden Winter beginnen. Aber im Moment überwiegt bei Caviezel die Vorfreude auf seinen ersten Wettkampf seit 13 Monaten.

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