Nach Korb von Grossbritannien und Schweden
FIS-Boss Eliasch kann doch noch für Wiederwahl kandidieren

Johan Eliasch steht auf der Kandidatenliste im Kampf um die Wahl zum FIS-Präsidenten. Nominiert wurde er aber nicht von den Heimatverbänden Grossbritannien oder Schweden, sondern von Georgien.
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Johan Eliasch kann dank Georgien um das Amt als FIS-Präsident kämpfen.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Johan Eliasch kandidiert erneut für das Amt des FIS-Präsidenten
  • Georgien unterstützt Eliasch, nachdem andere Verbände ihn abgelehnt haben
  • Die Präsidentschaftswahl findet am 10. und 11. Juni in Belgrad statt
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Andri BäggliRedaktion Sport

Johan Eliasch hat es doch noch geschafft. Der 64-Jährige steht auf der Kandidatenliste für die Wahl zum FIS-Präsidenten. Der schwedisch-britische Doppelbürger hatte das Amt die letzten fünf Jahre inne – nun wackelt sein Stuhl aber gewaltig.

Der Grund: Um für eine Wahl oder Wiederwahl in Betracht gezogen werden zu können, ist zwingend die Unterstützung des nationalen Verbands nötig – aber sowohl der britische als auch der schwedische haben die Tür für Eliasch zugeschlagen.

Somit musste sich der Noch-Präsident einen neuen Pass besorgen, um von einer anderen Nation aufgestellt werden zu können – das schreiben die Statuten der FIS vor. Zuletzt hiess es gerüchteweise, dass Eliasch den armenischen Pass beantragt habe. Äussern wollte er sich aber nicht dazu. Nun kommt alles anders: Nicht Armenien, sondern Georgien stellt Eliasch als Präsidentschaftskandidaten auf. Das geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Liste der FIS hervor.

Präsidentschaftswahl am FIS-Kongress im Juni

Nebst Eliasch kämpfen auch Alexander Ospelt (Liechtenstein), Anna Harboe Falkenberg (Dänemark), Dexter Paine (USA) und Victoria Gosling (Grossbritannien) um das Präsidentschaftsamt.

Bis zum 20. Mai wird ein internationales Gremium alle Kandidatinnen und Kandidaten für das FIS-Präsidium und den FIS-Rat prüfen, ehe dann am 10. und 11. Juni am FIS-Kongress in Belgrad über die Präsidentschaft und die anderen Mitglieder abgestimmt wird. Eine klare Tendenz gibt es bislang noch nicht. So oder so wird die Verteidigung des Amts aber nicht leicht für Eliasch.

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