Pistenarbeiter kämpfen mit viel Neuschnee
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Adelboden im Schneechaos:Pistenarbeiter kämpfen mit viel Neuschnee

Das Wetter macht nicht mit
Über 100 Helfer kämpfen um die Adelboden-Rennen

Am Chuenisbärgli arbeiten bis zu 120 Helfer rund um die Uhr, damit die Weltcuppiste am Wochenende bereit ist. «Wir erschrecken wegen des bisschen Neuschnees nicht», sagt aber Adelboden-Pistenchef Toni Hari.
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Es gibt viel zu tun auf der Piste am Chuenisbärgli.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Am Chuenisbärgli schneit es seit Freitagmorgen ununterbrochen, bis Sonntagmorgen bleibt es wohl so
  • 120 Helfer arbeiten im Schichtbetrieb, um die Piste rennbereit zu halten
  • Pistenchef ist vom Neuschnee unbeeindruckt
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Benjamin GwerderRedaktor Sport

Jetzt schneit es endlich! Viele Regionen sehnen sich zurecht seit Wochen nach Neuschnee. Wettergott Petrus macht es den Verantwortlichen der Weltcuprennen in Adelboden in diesem Jahr damit jedoch besonders schwer

Am Chuenisbärgli im Berner Oberland schneit es seit Freitagmorgen ununterbrochen. Und das bleibt laut Prognosen bis auf weiteres auch noch so. Erst am Sonntagmorgen, pünktlich zum Rennstart des Slaloms, soll es aufhören zu schneien. 

Bis zu 120 Leute sind ab jetzt im Dauereinsatz

Für die Adelbodner bedeutet dies deshalb vor allem eins: viel Arbeit. Co-Rennleiter Stefan von Känel sagt am Freitagmorgen zu Blick: «Ab jetzt schaffen wir vom Pistenteam im Schichtbetrieb rund um die Uhr bis zum Rennstart.» 

Gemeint sind damit über 100 «Chrampfcheibe». Von Känel erklärt: «Aktuell sind für die Piste rund 100 Leute beschäftigt. In der Nacht fährt der Sessel dann ebenfalls durchgehend für etwa 50 Leute, die dann im Einsatz sind. Am Samstag ab fünf Uhr morgens planen wir dann mit 120 Helfern, die zur Piste schauen.»

Diese Power braucht es durchaus. Bis Freitagmittag sind auf der Weltcuppiste gemäss von Känel rund 15 Zentimeter Neuschnee gefallen. Das hört sich zwar nicht nach sehr viel an, doch auf der rund 36'000 Quadratmeter grossen Pistenfläche (entspricht fast sieben Fussballfeldern) kommt da einiges zusammen.

Ein Neuschnee-Würfel mit einer Kantenlänge von über 19 Metern gibt es für die Helfer wegzuschaffen, so dass die Stars um Odermatt und Co. auf der kompakten und harten Kunstschneeschicht fair um den Sieg kämpfen können.

Und nicht zu vergessen: Der Schneefall hält weiter an. 

Pistenchef ist vom Neuschnee unbeeindruckt

Zweifel bestehen an der Piste am Chuenisbärgli jedoch kaum. Die Adelbodner sind sich solche Herausforderungen gewohnt und waren ihnen in der Vergangenheit auch immer gewachsen. Wohl einzig der Nebel kann der Durchführung des Rennens noch im Weg stehen.

Gegenüber Radio SRF sagt Toni Hari, der Pistenchef der Rennen, am Freitag: «Wir erschrecken wegen des bisschen Neuschnees nicht.»

Trotzdem: Viel Zeit hat zumindest Co-Rennleiter Stefan von Känel nicht für einen Schwatz: Die Arbeit wartet im Überfluss – bis der letzte Fahrer im Ziel ist.

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