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Schwerer Sturz in Bormio:Sarrazin gerät bei Sprung in Rücklage

«Habe keine Angst mehr»
Speed-Star verrät zwei Jahre nach Horrorsturz seinen Comeback-Plan

Ende 2024 bangte die Ski-Welt um Cyprien Sarrazin. Er stürzte im Training und erlitt eine Hirnblutung. Ob er noch einmal auf die Pisten zurückkehrt, blieb lange Zeit offen. Nun gibt der Franzose Auskunft, wie es bezüglich Comeback aussieht.
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Cyprien Sarrazin blickt optimistisch in die Zukunft.
Foto: AFP

Darum gehts

  • Cyprien Sarrazin will in der kommenden Saison sein Comeback geben
  • Der Franzose erlitt 2024 bei einem schweren Sturz unter anderem eine Hirnblutung
  • Nun sagt er, dass er keine Angst mehr hat und die Rückkehr ins Auge gefasst hat
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Bei einem heftigen Trainingssturz verletzte sich Cyprien Sarrazin (31) im Dezember 2024 schwer, erlitt unter anderem eine Hirnblutung. «Ich war dem Tod viel näher als ich erst dachte», offenbarte der französische Speed-Star letzten Oktober.

Die vergangene Saison hat er komplett verpasst. Ans Aufgeben dachte er dennoch nicht. Auch Sarrazin weiss, dass sich die Ski-Fans ein Comeback des Kitzbühel-Doppelsiegers von 2024 wünschen. Denn nur zu gerne erinnern sie sich an die packenden Duelle, die er sich mit Marco Odermatt (29) lieferte.

Nun hat Sarrazin über seine Comeback-Pläne gesprochen – auch, weil ein Trainingslager in Argentinien seine Erwartungen übertroffen hat, wie er in einem Interview mit Eurosport verrät. «Denn ich war davor nur zweimal Skifahren – ich hatte keine Anhaltspunkte.» Nun habe sich gezeigt, er könne mit vielen Situationen umgehen. Und auf diesen Erkenntnissen aufbauen. Gleichzeitig betont Sarrazin: «Ich kann nichts garantieren. Wir werden es sehen, wenn es soweit ist, denn bis zu den ersten Rennen ist noch viel Zeit.»

«Darf mich nicht zu sehr hinreissen lassen»

Dennoch hat er einen Plan im Hinterkopf. Beim Speed-Auftakt in Copper Mountain (USA, Super-G am 28. November) möchte Sarrazin am Start stehen. Den endgültigen Entscheid wird er allerdings erst nach den Trainings fällen. «Die einzige Gewissheit, die ich habe, ist, dass ich nicht hinterherfahre, im Gegenteil», meint er. Und fügt an: «Aber ich darf mich nicht zu sehr hinreissen lassen. Ich muss einfach weiterarbeiten und keine Etappen überspringen.»

Der Gedanke, wieder zurückzukehren, sorgt bei ihm für Aufregung. Obwohl sein letzter Auftritt auf einer Weltcuppiste mit einem schweren Sturz endete, sagt Sarrazin: «Ich habe keine Angst mehr». Das hat letzten Winter am Pistenrand in Kitzbühel noch anders ausgesehen – also ausgerechnet dort, wo er 2024 innert 24 Stunden zweimal triumphiert hat.

Da dachte er darüber nach, ob er sich vorstellen könnte, hier an den Start zu gehen. «Ich habe zwei Sekunden nachgedacht und mir gesagt: ‹Nein›. Und das hat mir Angst gemacht», erinnert er sich. Denn nach einem Jahr auf dem Sofa habe er sich schlichtweg nicht dazu in der Lage gefühlt. Nach der harten Arbeit in diesem Sommer ist die Angst verflogen. Sarrazin ist motiviert und kann es kaum erwarten, herauszufinden, wie er die Rückkehr meistern wird.

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