«Alle guten Dinge sind drei», schreibt Samir Leuppi (32) auf Instagram. Die Neuigkeiten, die der Eidgenosse verkündet, sind jedoch alles andere als gut. Denn er musste sich zum dritten Mal innerhalb des letzten fünf Monate einer Schulter-Operation unterziehen.
«Leider trat der gewünschte Erfolg nach der zweiten Operation nicht ein», so Leuppi. Trotzdem zeigt er sich weiter optimistisch. «Nun heisst es, geduldig sein und Schritt für Schritt zurückarbeiten.»
Trotz Verletzung noch mal im Sägemehl
Die Verletzung hat sich der Winterthurer Polizist Ende August im sechsten Gang des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests ESAF in Mollis GL zugezogen. Nach der ersten Verdachtsdiagnose Bänder- oder Sehnenabriss bestritt er noch einen weiteren Kampf – denn er hatte noch immer die Möglichkeit, den Kranz zu gewinnen.
Das folgende Duell verlor er jedoch und brach das Fest ab. Er habe sich eingestehen müssen, «dass es keinen Sinn macht unter diesen Umständen weiterzukämpfen, da mir die nötige Kraft im Arm fehlte». Tags darauf bekam er die definitive Diagnose Bänderabriss, welche eine Operation unumgänglich machte. Diese erfolgte Anfang Oktober.
«Nun heisst es geduldig sein (absolut nicht meine Stärke) und auf die Reha konzentrieren», schrieb Leuppi damals auf Instagram. Rund zwei Monate später erfolgte der erste Rückschlag. Er habe in der Reha bemerkt, dass etwas nicht so ist, wie es sein sollte. Untersuchungen bestätigten seinen Verdacht und Leuppi landete Ende November erneut auf dem OP-Tisch, um den teils abgerissenen Brustmuskel wieder zu fixieren, wie er Anfang Dezember mitteilte. Und nun muss er einen erneuten Rückschlag wegstecken.