Neue Infos aus dem Spital
So geht es dem verunfallten 15-jährigen Schwing-Talent

Das Berchtoldschwinget wurde überschattet von einem schlimmen Zwischenfall. Nun ist klar, wie schwer sich Alexander Würmli verletzt hat.
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Das Berchtoldschwinget endete für Alexander Würmli auf dramatische Art und Weise.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

  • Der 15-jährige Alexander Würmli verletzte sich am Berchtoldschwinget
  • Viele befürchteten eine Querschnittlähmung – nun kann aufgeatmet werden
  • Er erlitt zum Glück nur ein stumpfes Wirbeltrauma – weitere Untersuchungen folgen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Nicola AbtReporter Sport

Als Alexander Würmli regungslos im Sägemehl lag, musste man vom Schlimmsten ausgehen. Minutenlang rührte sich der 15-Jährige Schwinger nicht, sein Nacken wurde stabilisiert, ein Sichtschutz aufgebaut. Das Wort Querschnittlähmung geisterte durch die Arena in Zürich.

Einen Tag nach dem Schockmoment am Berchtoldschwinget kann nun aufgeatmet werden. Wie Blick erfahren hat, erlitt der Zürcher Oberländer ein stumpfes Wirbeltrauma. Die Verletzung ist deutlich weniger schlimm als zunächst befürchtet, Würmli kann das Spital bereits am Wochenende wieder verlassen.

Weitere Untersuchungen am Montag

Der dramatische Zwischenfall ereignete sich wenige Minuten vor dem Schlussgang. Würmli hatte sich am Nacken verletzt und lag regungslos im Sägemehl. In der Saalsporthalle Zürich wurde es augenblicklich still.

Mehrere Sanitäter kümmerten sich über 30 Minuten lang um den Teenager, bis er letztlich in die Ambulanz abtransportiert wurde. Der Festsieg von Marcel Räbsamen geriet völlig in den Hintergrund. Er und alle 1300 Zuschauer standen unter Schock.

Hoffnung machten die Schilderungen von Fabian Kindlimann (35). Der Eidgenosse stand Würmli in diesen bangen Minuten bei. Und das, obwohl Kindlimann selbst schwer angeschlagen war. Im zweiten Gang verletzte auch er sich am Nacken und musste das Fest wenig später aufgeben. Am Abend konnte er seinen Hals nicht mehr nach links oder rechts drehen.

Gleichzeitig verkündete der Fischenthaler, dass Würmli seinen ganzen Körper spüre. Diese positiven Signale haben sich nun bestätigt. Am Montag soll ein MRI weitere Klarheit bringen. Nach aktuellem Stand ist jedoch sicher: Der schlimmste Verdacht hat sich zum Glück nicht bestätigt.

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