Mehr Geld für die Helfer
ESAF 2025 schliesst mit einer positiven Rechnung ab

Wie die Organisatoren mitteilen, ist das Ziel der schwarzen Null erreicht worden. Über eine halbe Million Gäste reisten ins Glarnerland, wo Armon Orlik Schwingerkönig wurde.
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Die Rechnung des Schwingfestes ist positiv ausgefallen.
Foto: BENJAMIN SOLAND
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Anders als 2022 das Fest in Pratteln hat das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest ESAF Ende August in Mollis GL finanziell mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Das Ziel einer schwarzen Null ist gemäss den Organisatoren erreicht worden.

Wie hoch der Gewinn genau ausgefallen ist, schreibt das Organisationskomitee in einer Mitteilung vom Freitag nicht. Die hohen Einnahmen hätten aber ausgereicht, um die Helfer mit 25 statt der budgetierten 8 Franken pro Stunde zu entschädigen.

Von diesem zusätzlichen Batzen profitieren 190 OK-Mitglieder und rund 9000 Helferinnen und Helfer, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Helfenden hätten total 120'000 ehrenamtliche Stunden geleistet. Multipliziert man diese Stunden mit dem zusätzlich ausbezahlten Betrag von 17 Franken, dürfte der eigentliche Gewinn also über der Zwei-Millionen-Marke gelegen haben.

Über eine halbe Million Gäste

Im Vorfeld hatte das Budget für den Grossanlass – unter anderem wegen zusätzlicher Auflagen der Behörden – um mehrere Millionen erhöht werden müssen. Wie hoch das Budget am Ende genau gewesen ist, gaben die Organisatoren nie bekannt.

Das Glarnerland hat während des Schwingfests vom 29. bis 31. August sowie in den Tagen davor über eine halbe Million Gäste auf dem Festgelände begrüsst. Der alle drei Jahre stattfindende Sportanlass hat mit dem Triumph von Armon Orlik geendet. Der Bündner aus Maienfeld durfte sich nach zwei Wettkampftagen als Schwingerkönig ausrufen lassen.

Das Eidgenössische drei Jahre zuvor in Pratteln BL hatte mit einem Minus von 3,8 Millionen Franken geendet. Nur dank dem Entgegenkommen von Lieferanten und Partnern sowie am Ende dank anonymer Spenden von Privatpersonen konnten alle Rechnungen bezahlt und offiziell ebenfalls eine «schwarze Null» vermeldet werden.

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