«Zum ersten Mal seit drei Jahren wieder in der Schweiz»
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Von Kanada ans ESAF in Mollis:«Zum ersten Mal seit drei Jahren wieder in der Schweiz»

Grosse Emotionen am ESAF
Schwing-Exot trifft nach drei Jahren seine Familie wieder

Sie sind die heimlichen Stars am ESAF: die sechs Auslandschwinger. Zwei von ihnen reisten aus Kanada an. Auf Martin Mathis wartete vor dem Gabentempel eine besondere Überraschung.
Publiziert: 00:19 Uhr
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Aktualisiert: vor 50 Minuten
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Die starken Kanadier sind da: Thomas Badat (l.) und Martin Mathis wollen am ESAF für Furore sorgen.
Foto: BENJAMIN SOLAND

Darum gehts

  • Auslandschweizer Martin Mathis und Thomas Badat nehmen am ESAF teil
  • Mathis wird vor dem Gabentempel von einem Teil seiner Familie überrascht
  • Badat liess für das ESAF sein neugeborenes Kind in Kanada zurück
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Nicola AbtReporter Sport

Schwinger Martin Mathis (29) hat soeben seinen Rundgang übers ESAF-Gelände beendet, als seine Augen zu glänzen beginnen. Vor dem Gabentempel entdeckt der Auslandschweizer seinen Grossvater – zusammen mit weiteren Familienmitgliedern, die er seit drei Jahren nicht mehr gesehen hat. «Was macht ihr denn hier?», fragt Mathis strahlend und fällt seinem Grossvater um den Hals. Beide kämpfen mit den Tränen.

«Schön, dich wiederzusehen», sagt der zu seinem Enkel. Die Überraschung von Hansruedi Buri ist geglückt. Der Wädenswiler Sporthändler kümmert sich am ESAF um die beiden Kanada-Schweizer Mathis und Thomas Badat. Sie sind zwei von insgesamt sechs Auslandschweizern, die in Mollis GL antreten dürfen.

Spezieller Preis im Gabentempel

Für Mathis ist es die erste Teilnahme am ESAF. Aufgewachsen ist er in der Nähe von Quebec. Als Kind besuchte er mit der Familie ein Schwingfest und entdeckte so den Nationalsport. «In Kanada ist das ein Treffpunkt für alle Schweizer, die dort leben», erzählt er.

Rund 400 Zuschauer verfolgen jeweils die Kämpfe – in Mollis werden es 56’500 sein. «Die Arena ist gigantisch», sagt Mathis. Auch der Gabentempel fasziniert den Schwing-Exoten. Dort stehen Preise im Wert von rund einer Million Franken.

Die Auslandschweizer erhalten erstmals eine personalisierte Treichel. «Die bekommt einen speziellen Platz.» Dass Mathis seit drei Jahren nicht mehr bei seinen Grosseltern war, hat einen schönen Grund: Er wurde Vater. «Ein Kleinkind macht das Reisen schwierig», sagt er.

Ein ambitioniertes Ziel

Von einer Geburt nicht aufhalten liess sich Badat. Sein drittes Kind kam vor knapp zwei Wochen auf die Welt. «Perfektes Timing, oder?», meint er lachend. Während Badat in der Schweiz ist, kümmern sich seine Freundin und seine Mutter um den Nachwuchs. «Wir sind im täglichen Austausch. Es geht allen gut, das ist für mich das Wichtigste.»

So kann Badat ohne Sorgen sein ambitioniertes Ziel verfolgen. Er will wie Mathis auch am Sonntag noch einmal kämpfen dürfen. Für die schlechtesten Schwinger ist der Wettkampf nämlich bereits am Samstagabend nach vier Gängen vorbei.

ESAF simulieren mit ungewohnter Taktik

Das Selbstvertrauen von Badat kommt nicht von ungefähr. In Kanada hat er die bisherigen drei Schwingfeste alle gewonnen. Badat ist derart überlegen, dass er es sich selbst schwerer macht. So schlief er vor einem Schwingfest nur knapp vier Stunden. «Ich wollte sehen, wie mein Körper reagiert. Nachdem ich im ersten Kampf viermal fast verloren hätte, war ich wach.»

Ein anderes Mal setzte er sich zum Ziel, immer mit der Maximalnote zu gewinnen. Teilweise verhielt er sich aber auch extra passiv. Da er am ESAF auf deutlich stärkere Gegner trifft, musste er das Verteidigen trainieren. Nun fühlt sich Badat bereit – genauso wie Mathis. Der unter anderem auf die Unterstützung seiner Grosseltern zählen kann.

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