Darum gehts
- Staudenmann gründet Elite-Gruppe wegen verletzter Gegner im Klubtraining
- Projekt sorgt für Kritik aus Bern und aus der Nordwestschweiz
- Historischer Sieg auf der Schwägalp und Topfavorit beim Kilchberger
Nach dem verpassten ESAF-Königstitel zog Fabian Staudenmann Konsequenzen: «Nur im Sägemehl zu stehen und zu schwingen, macht dich noch nicht viel besser.» Weil im Klubtraining immer wieder starke Gegner wegen Verletzungen fehlten, gründete der Berner eine eigene Elite-Gruppe. Mit Verbandskollegen, aber eben auch mit Athleten anderer Teilverbände.
Kritik von mehreren Seiten lassen Staudenmann kalt
Genau deshalb sorgt das unkonventionelle Projekt für gewaltigen Zündstoff. Aus Bern und auch aus der Nordwestschweiz gibts unterschiedliche Kritik, die Staudenmann jedoch nicht gelten lässt. Vielmehr sieht er in seiner Trainingsgruppe einen Vorteil. Und ist damit nicht allein. «Ich finde das eine Supersache. Es sind brutal harte Gänge, man muss teilweise auch unten durch. Aber genau so wird man stärker», heissts von einem Athleten.
Für den Initiator selbst scheint sich die Idee ebenfalls zu lohnen. Auf der Schwägalp feierte er einen historischen Sieg und geht als Topfavorit an den Kilchberger Schwinget. Was der Berner alles zu den Vorwürfen sagt, welche Schwingerkönige wertvolle Inputs liefern und wie die Zukunft des Projekts aussieht, liest du im exklusiven B+-Artikel.