Darum gehts
- Michael Ledermann erlitt am Kilchberger Schwinget eine schwere Oberschenkelverletzung
- Der Berner wurde bereits operiert
- Schwingerkönige sprechen erste Genesungswünsche aus
Der Berner Michael Ledermann ist der wohl grösste Pechvogel des Kilchberger Schwingets. Er verletzte sich im sechsten Gang gegen Mario Schneider schwer und wurde bereits operiert. Nun gibt der Berner Eidgenosse Auskunft über seine Diagnose.
«Nach einer kompletten Ruptur der Hamstrings und einer bereits erfolgreichen Operation werde ich mich auf meine Genesung konzentrieren», schreibt Ledermann auf Instagram. Die Verletzung – ein Riss der Oberschenkelrückseite – bedeutet eine monatelange Pause.
Besonders bitter: Der 25-Jährige zeigte bis zu seiner Verletzung einen überragenden Wettkampf. Spätestens an diesem Wochenende hat der Schwinger aus dem Schwingklub Schwarzenburg die Herzen vieler Fans erobert.
Dies erst recht, zumal er im fünften Gang aussergewöhnlichen Sportsgeist bewies: Er verzichtete gegen Nick Alpiger freiwillig auf den bereits zugesprochenen Sieg, weil er während des Angriffs kurz ohne Griff war – der Gang endete danach gestellt.
Die Schwinger-Prominenz meldet sich zu Wort
Unter dem Beitrag laufen bereits die ersten Genesungswünsche ein. So meldet sich etwa Schwingerkönig Christian Stucki zu Wort: «Gute Besserung Micheli und komm gleich stark oder noch stärker zurück. Nochmals Gratulation zu deiner starken Leistung und Hochachtung vor deiner Fairness.»
Auch König Kilian Wenger zollt der Geste des Berners Respekt: «Kopf hoch, du kommst noch stärker zurück. Chapeau für deine Geste.» Neben den beiden Schwingerkönigen wünschen auch weitere Eidgenossen wie Lario Kramer und Curdin Orlik dem Pechvogel eine gute Besserung.