Darum gehts
- Roman Mityukov und Flavio Bucca schwimmen über 200 m Rücken in EM-Halbfinal
- Die beiden klassieren sich auf den Rängen 5 und 10
- Die weiteren Schweizer in anderen Disziplinen scheitern in den Vorläufen
Roman Mityukov (26) hat sich über 200 Meter Rücken souverän für die Halbfinals qualifiziert. In seinem Heat stellt er mit 1:55,91 Minuten die drittschnellste Zeit auf, über alle vier Vorläufe hinweg ist er der Fünftschnellste.
Neben Mityukov schwimmt auch der zweite Schweizer am Start ohne Probleme in die nächste Runde. Flavio Bucca (21) schlägt in 1:56,63 an und stellt eine persönliche Bestzeit auf. In seinem Heat ist das der vierte Platz, in der Gesamtrangliste klassiert er sich auf Platz 10.
Die Vorlauf-Bestzeit stellt zur Freude des Pariser Publikums ein Franzose auf. Nathan Muratory braucht für die 200 Meter 1:54,87 Minuten. Hinter ihm reiht sich mit Mewen Tomac ein Landsmann ein. Besonders bitter ist das für Yohann Ndoye-Brouard. Er ist ex aequo mit Mityukov klassiert, darf aber in den Halbfinals nicht starten. Dort sind pro Nation nur zwei Athleten erlaubt und der letztjährige WM-Dritte Ndoye-Brouard hat wegen seiner schnellen Landsmänner das Nachsehen.
Die Halbfinals finden am Dienstagabend kurz nach 19 Uhr statt. Um die Medaillen wird dann erst am Mittwoch geschwommen.
Alle anderen Schweizer scheitern
Alle anderen Schweizer, die am Dienstagmorgen im Einsatz sind, müssen nach den Vorläufen die Segel streichen. Die Mixed-Staffel über 4x100 Meter Lagen mit Gaia Rasmussen, Gian-Luca Gartmann, Julia Ullmann und Antonio Djakovic klassiert sich als 16. von 21 startenden Teams und verpasst die Top 8 um über fünf Sekunden.
Die 17-jährige Kay-Lyn Löhr, die erstmals an einem Grossanlass bei der Elite dabei ist, scheitert über 100 Meter Brust ebenso wie Balint Ashton, Mattia Mauri, Tiago Behar und Robin Yeboah über 100 Meter Freistil sowie Gaia Rasmussen und Julia Ullmann über 50 Meter Schmetterling.