Traurige Nachrichten aus dem Radsport: Cristian Muñoz ist am Freitag in einem Krankenhaus im spanischen Valladolid im Alter von 30 Jahren infolge medizinischer Komplikationen verstorben. Dies teilt der kolumbianische Radsportverband mit.
Muñoz stürzte vergangenen Samstag bei der Tour du Jura in Frankreich und zog sich dabei eine Knieverletzung zu. Die Wunde wurde danach mit 20 Stichen genäht, berichtet «El Tiempo». Danach reiste der kolumbianische Radprofi des Teams NU Colombia aufgrund der anstehenden Asturien-Rundfahrt weiter nach Spanien. Als Muñoz zu Beginn dieser Woche über Unwohlsein klagte, wurde er in ein Spital eingeliefert, wo sich sein Zustand gemäss «Cyclingnews» in der Nacht auf Freitag verschlechterte und er am Freitagmorgen verstarb.
«Sein Tod hinterlässt eine grosse Lücke im kolumbianischen Radsport und in den Herzen all jener, die das Privileg hatten, ihn kennenzulernen und mit ihm auf den Strecken und bei Wettkämpfen Zeit zu verbringen», richtet der kolumbianische Verband aus.
Auch das NU-Colombia-Team, das sich nach dem tragischen Todesfall von der Asturien-Rundfahrt zurückgezogen hat, richtet auf Instagram bewegende Worte an die Öffentlichkeit: «Heute nehmen wir Abschied von Cristian Muñoz, einem Radfahrer, der jeden Kilometer zu einem Beweis für Leidenschaft, Disziplin und Herzblut machte.»
«Wir sind zutiefst betrübt über den Tod unseres Freundes und ehemaligen Kollegen Cristian Muñoz. Unser tiefstes Beileid gilt seiner Familie und seinen Freunden», zeigt sich das UAE Team Emirates auf X ebenfalls tief betroffen. Muñoz fuhr zwischen 2019 und 2021 für die Equipe rund um Superstar Tadej Pogacar. Damit war er unter anderem auch Teamkollege der beiden Schweizer Marc Hirschi und Tom Bohli.