Darum gehts
- Caroline Andersson stürzt bei Strassenrad-WM in Montreal schwer, bricht Schlüsselbein
- Schwedin bewusstlos am Boden, später bei Bewusstsein, OP wegen offenem Bruch geplant
- 25-Jährige erleidet auch Hüftblutung, wird aktuell im Spital behandelt
Nach einem schweren Sturz an der Strassenrad-WM musste Caroline Andersson (25) mit Halskrause abtransportiert werden. Die Schwedin hat sich beim Massensturz das Schlüsselbein gebrochen und eine kleine Blutung in der Hüfte zugezogen. Andersson werde nun in einem Spital in Montreal (Ka) behandelt, wie der schwedische Radsportverband mitteilt. Eine Operation sei geplant, ansonsten sei die Sportlerin «okay».
«Es handelt sich um einen offenen Bruch, sie muss also später operiert werden», sagt Alexander Wetterhall aus der schwedischen Teamleitung. Andersson sei «bei Bewusstsein, spricht, kann kommunizieren und wird nun von ihrem Teamarzt betreut, den sie schon länger kennt». Die Lage sei «gut unter Kontrolle».
«Es war angsteinflössend»
Die Nachricht sorgt für Erleichterung, nachdem es zunächst gar nicht gut ausgesehen hatte. Andersson lag regungslos mit blutverschmiertem Gesicht auf dem Boden. «Als wir zu ihr kamen, war sie bewusstlos. Sie war komplett weg. Es war angsteinflössend, man weiss einfach nicht, was man in diesem Moment tun soll», berichtete der schwedische Nationaltrainer Lucas Persson dem Sender SVT.
Ebenfalls in den Sturz verwickelt war Teamkollegin Julia Borgström. Ihr geht es laut Trainer Persson gut. Zum Zustand der weiteren gestürzten Fahrerinnen – darunter die Titelverteidigerin Magdeleine Vallieres, die Australierin Lauretta Hanson, Niamh Fisher-Black aus Neuseeland, Kim Le Court aus Mauritius und Paula Blasi aus Spanien – gibt es bislang keine weiteren Informationen.