Stelldichein der Olympiasieger
Geschlossene Gesellschaft, Dresscode weiss, fantastisches Sommerwetter, Traumaussicht – hoch über dem Zürichsee treffen sich rund 150 Gäste für den exklusiven «Sport for Good Day» der Stiftung Laureus. Darunter sind auch grosse Namen des Schweizer Sports. Alleine die Riege der Olympiasiegerinnen und -sieger ist beeindruckend: Fabian Cancellara, Gian Simmen, Nicola Spirig, Chiara Leone, Mario Gyr und Marcel Hug erscheinen im Gasthof Luegeten von Gastro-Wirbelwind Michel Peclard, oberhalb von Pfäffikon SZ gelegen. Der Grund für das Stelldichein der Sport-Schweiz? Geld sammeln für den guten Zweck. Laureus betreibt seit Jahren verschiedene Projekte, um Kindern und Jugendlichen Perspektiven zu bieten.
Cancellara nimmt Tour-de-Suisse-Auszeit
Rad-Legende Cancellara steckt zwar als Tudor-Teamboss mitten in der Tour de Suisse, die noch bis Sonntag läuft. Doch der Laureus-Stiftungsratspräsident erscheint dennoch persönlich. «Heute Morgen war ich noch in Buchs, dann ging es zum Zeitfahren nach Aarburg. Und nun bin ich hier», sagt der Berner schmunzelnd.
Leone bringt Velo-Markierung mit
Rund 100 Gäste verbringen bereits den ganzen Nachmittag zusammen. Respektive, aufgeteilt auf verschiedene Gruppen gibt es verschiedene Sportprogramme. Schützin Leone nahm an der Rad-Tour teil: «Es war zu heiss, wir haben abgekürzt.» Für den typischen Hautfarbeunterschied auf dem Oberarm wegen des Trikotärmels reichte es dennoch, wie die neue Laureus-Botschafterin Angelica Moser bei der Begrüssung von Leone sofort bemerkte.
Ragettli schwärmt von Brasilien
Ski-Freestyle-Star Andri Ragettli schloss sich der Wakeboard-Gruppe an. Zuletzt genoss der Bündner ausgiebig Ferien in Südamerika. «Ich war erstmals in Brasilien. Es war supercool.» Seine bleibendste Erinnerung? «Es ist extrem, wie fit die Brasilianer sind. Da ist gefühlt das ganze Volk morgens um 6 Uhr beim Joggen.»
GC-Sportchef Sutter kommt kurzfristig
Während die meisten Gäste sich seit Wochen auf den Event freuten, war es bei GC-Sportchef Alain Sutter anders. Er meldete sich und seine Frau Melanie erst kurzfristig noch an. Der Grund: Am Samstag ist auch Trainingsauftakt bei GC: «Es war lange nicht klar, ob wir zweimal trainieren. Aber wegen der Hitze war es dann nur einmal und wir konnten noch herkommen», sagt Sutter.
Schwingerkönig geht baden
Beim Abendprogramm war Schwingerkönig Christian Stucki nicht mehr dabei. Aber am Nachmittag war er Teil der Sportgruppe, die es definitiv am gemütlichsten nahm. Bootstour auf dem Zürichsee. Laureus-Stiftungsrat Daniel Riediker war mit dabei und sagt: «Wir haben geankert und gingen schwimmen.» Dem Bielersee-gewohnten Ex-Schwinger gefiel es offenbar auch im Zürcher Gewässer bestens. Der Running Gag auf der Yacht? Riediker: «Stuckis Füsse sind so gross wie ein Boot!»