Heisser Mountainbike-Weltcup in Lenzerheide
Blöchlinger glänzt mit Debüt-Podest – Keller crasht

Die Appenzellerin Ronja Blöchlinger feiert beim Heim-Weltcup ihren ersten Podestplatz im Cross-Country. Für Alessandra Keller endet die Premiere auf den aufsehenserregenden 32-Zoll-Rädern wegen eines frühen Sturzes weit weg vom Podest.
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Ronja Blöchlinger klatscht mit den Fans ab: Die Appenzellerin fährt erstmals über die olympische Distanz aufs Weltcup-Podest.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Alessandra Keller stürzt beim Heim-Weltcup in Lenzerheide und wird 19.
  • Berner Bike-Team überrascht mit neuartigen 32-Zoll-Rädern im Rennen
  • Vier Schweizerinnen in Top-Ten, Sina Frei auf Platz 4
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Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport

Oh nein! Nach nicht mal zweieinhalb Minuten liegt Alessandra Keller (30) mitten im Startgetümmel am Boden. Der schmerzhafte Crash wirft die Doppel-Doppel-Gesamtweltcupsiegerin beim Heim-Weltcup in Lenzerheide GR nicht nur auf Rang 45 zurück. Es ist auch das sehr schnelle Ende eines Traums.

Alessandra Keller crasht in einem Waldstück.
Foto: Screenshot SRF

Mit einem Sieg hätte Keller ganz grosse Mountainbike-Geschichte geschrieben. Ihr Berner Velolieferant Thömus hatte an diesem Wochenende erstmals riesige 32-Zoll-Räder an den Start gebracht. Eine Sensation, da dieses XXL-Format zwar seit Monaten in der Szene heiss diskutiert wird, aber ein Weltcup-Einsatz so früh nicht erwartet wurde.

Keller wuchtet bei der Hitzeschlacht im Bündnerland ihr neues Bike dank einer Aufholjagd noch auf Rang 19. «Nach dem Fahrfehler und dem Sturz war das Rennen für die Spitzenplätze schon gelaufen», sagt Keller bei SRF.

Blöchlinger wird immer stärker

Auf dem Podest jubeln neben der dominanten Siegerin Jenny Rissveds (Sd, 32) eine andere Schweizerin. Shorttrack-Spezialistin Ronja Blöchlinger (25) fährt nach vier Podestplätzen im kurzen Rennformat nun auch erstmals auf Cross-Country-Podest.

Die Appenzellerin wird im Kreis der vielen starken Schweizerinnen immer mehr zur Hoffnungsträgerin, gerade auch mit Blick auf die Heim-EM Ende Juli im Tessin.

Die Gesamtweltcup-Zweite Sina Frei (28) wird Vierte, Nicole Koller (29) landet auf Rang 7 und mit Ramona Forchini als Neunte fährt eine vierte Schweizerin auch noch in die Top-Ten. Für Olympiasiegerin Jolanda Neff (33) bleibt der 17. Platz.

Bei den Männern kommts zu einem französischen Doppelsieg. Luca Martin besiegt Adrien Boichis, weil dieser in der letzten Runde als Leader noch stürzt und der Gesamtweltcup-Führende so noch vorbeiziehen kann. Bester Schweizer: Luca Schätti auf Rang 7, hauchdünn vor Filippo Colombo. Auch für Dario Lillo gibts als Zehnter noch einen Top-Ten-Rang.

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