Darum gehts
- Tour de Suisse 2026 zieht positives Fazit mit neuem Konzept
- Erstmals gleiche Sendezeiten und gemeinsame Teampräsentation für Frauen und Männer
- Erste Etappe erreichte über 125 % mehr Social-Media-Reichweite
An der Bilanz-Medienkonferenz zur diesjährigen Tour de Suisse ziehen Gabriela Buchs (CEO), Olivier Senn (Event Direktor) und Ueli Anken (Medienstelle) ein rundum positives Fazit.
Laut Buchs zeige die erste Austragung des neuen Konzepts, dass die Richtung stimmt. Das Feedback von Fans, Etappenorten, Teams und internationalen Veranstaltern sei durchwegs positiv. Der Mut, neue Wege zu gehen und Bewährtes zu hinterfragen, um bewusst die Tour de Suisse weiterzuentwickeln, habe sich ausgezahlt. Besonders die kompakte Rennstruktur und das vielseitige Rahmenprogramm hätten zu einem tollen Gesamterlebnis beigetragen.
Hervorgehoben wird auch die erstmalige gemeinsame Teampräsentation von Frauen und Männern. Buchs spart dabei nicht mit Selbstlob: «Es gibt noch kein anderes World-Tour-Etappenrennen, das dies so umsetzt.» Man habe einen weiteren Schritt für die Gleichstellung gemacht. Ein weiteres Novum in der Geschichte der Tour de Suisse sind zudem die identischen Sendezeiten für beide Geschlechter.
Erste Kennzahlen bestätigen den Erfolg: Die erste Etappe erzielte auf den Social-Media-Kanälen über 125 Prozent mehr Reichweite. Das neue Konzept sei keine kurzfristige finanzielle Übung, sondern eine strategische Investition in die Zukunft: «Die Austragung 2026 war nicht das Endergebnis, sondern der Startpunkt einer erfolgreichen Zukunft dieses neuen Konzepts.» In den kommenden Wochen sollen gezielte Optimierungen vorgenommen werden.
Laut Senn überzeuge das Format auch sportlich und logistisch. Einziger Wermutstropfen seien die langen Transfers. Dieser Optimierungsbedarf war den Verantwortlichen jedoch bewusst; mittelfristig sollen die Transfers verkürzt werden.