Darum gehts
- Robin Cuche holt vier Medaillen bei Paralympics, darunter zwei Mal Gold
- Im Slalom verbessert er sich im zweiten Lauf um vier Ränge
- Schweiz beendet Paralympics mit insgesamt sechs Medaillen im Gepäck
Robin Cuche (27) wird an den Paralympischen Spielen in der Kategorie Stehend zum Medaillen-Hamsterer. Der Neuenburger fährt nach Gold in der Abfahrt, Gold im Super-G und Silber im Riesenslalom am Schlusstag auch noch zu Slalom-Bronze. Cuche macht somit seinen Medaillensatz komplett und erobert in seinem fünften Rennen zum Abschluss das vierten Mal Edelmetall.
Dabei sieht es zur Halbzeit nicht so aus, als hätte ein Schweizer eine Medaillenchance. Cuche liegt bei schwierigen Sichtverhältnissen als bester Schweizer mit knapp einer Sekunde Rückstand auf das Treppchen auf dem sechsten Zwischenrang. Emerick Sierro (16.) und Théo Gmür (17.) klassieren sich nach dem ersten Durchgang ausserhalb der Top 15 gleich hintereinander.
Schweiz beendet Paralympics mit sechs Medaillen
Im zweiten Lauf kann sich Cuche steigern und um vier Ränge verbessern. Er wird Dritter mit etwas über drei Sekunden Rückstand auf den Russen Alexei Bugajew, der sich vor dem Australier Adam Hall zum Para-Olympiasieger im Slalom kürt. Sierro reiht sich am Ende auf Rang 14, Gmür auf Rang 17 ein.
In der Kategorie Sitzend beendet Christophe Damas den Slalom auf dem 13. Platz. Pascal Christen ist derweil ausgeschieden. Im Langlauf resultiert für Luca Tasvasci bei einem chinesischen Dreifachsieg derweil der 17. Rang.
Das Schweizer Team beendet die Wettkämpfe bei den Paralympics mit sechs Medaillen. Zu viermal Edelmetall von Cuche gesellt sich Silber von Fabrice von Grünigen im Banked Slalom im Snowboard und Bronze von Aron Fahrni im Snowboardcross. Der Neffe von Didier Cuche wird am Abend bei der Abschlussfeier die Schweizer Fahne tragen.