«Seid nicht traurig»
Vonn richtet sich nach vierter Operation mit Bitte an die Fans

Nach ihrem schweren Sturz in Cortina hat Lindsey Vonn (41) die vierte Operation hinter sich. Auf Instagram gibt sich die US-Skirennfahrerin kämpferisch und will nicht, dass ihre Fans traurig seien.
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Lindsey Vonn hat ihre vierte Operation überstanden – das Bild zeigt sie nach der dritten.
Foto: @lindseyvonn

Darum gehts

  • Lindsey Vonn (41) hatte nach Olympia-Sturz in Cortina vierte Operation
  • Sie appelliert an Fans, nicht traurig zu sein
  • Vonn gewann zwei Abfahrten in dieser Saison in St. Moritz und Zauchensee
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Manuela BiglerRedaktorin Sport-Desk & Respeakerin

Lindsey Vonn (41) hat nach ihrem schweren Sturz bei der Olympia-Abfahrt in Cortina bereits ihre vierte Operation hinter sich. Die US-Amerikanerin meldet sich am Samstagabend erneut auf Instagram. «Die Operation ist gut verlaufen», schreibt Vonn zu einem Video, in dem sie eine Piste runterfährt. Sie könne nun endlich in die USA zurückkehren. «Dort werde ich euch weitere Informationen zu meiner Verletzung geben», verspricht die Speed-Queen.

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Etwas macht ihr aber weiter zu schaffen. «Ich habe viele Nachrichten und Kommentare gelesen, in denen steht, dass euch das traurig macht, was mir passiert ist. Bitte seid nicht traurig», richtet Vonn das Wort an ihre Fans. Empathie, Liebe und Unterstützung nehme sie gerne an, Traurigkeit oder Mitleid möchte sie hingegen nicht. «Ich hoffe stattdessen, dass es euch Kraft gibt, weiter zu kämpfen, denn das ist es, was ich tue und was ich auch weiterhin tun werde – immer», so die 41-Jährige.

«Der Berg hat immer die Oberhand»

Rückblickend auf den Sturz war sich Vonn bewusst, was sie für ein Risiko eingehe. «Ich wusste, was ich tat. Jeder Skifahrer am Start ging das gleiche Risiko ein. Denn selbst wenn man der stärkste Mensch der Welt ist, hat der Berg immer die Oberhand», schreibt die Amerikanerin weiter.

Und ihre Entscheidung bei der Abfahrt mit einem Kreuzbandriss an den Start zu gehen, bereue sie nicht. «Ich werde immer lieber das Risiko eingehen, zu stürzen, während ich mein Bestes gebe, als mein Potenzial nicht auszuschöpfen und es später zu bereuen», bekräftigt Vonn.

Mental sei sie besser vorbereitet gewesen, als je zuvor. Dazu hätten auch ihre Führung in der Abfahrtsgesamtwertung und ihre zwei Abfahrtssiege beigetragen. Vonn triumphierte im Dezember in St. Moritz und im Januar in Zauchensee (Ö) und stand zudem bei den drei weiteren Abfahrten auf dem Podest.

«Nichts im Leben ist garantiert»

«Aber nur weil ich bereit war, war mir noch nichts garantiert. Nichts im Leben ist garantiert. Das ist das Risiko, wenn man seine Träume verfolgt: Man kann fallen, aber wenn man es nicht versucht, wird man es nie erfahren», gibt sie Einblicke in ihre Gedanken.

«Also bitte, seid nicht traurig», appelliert sie am Schluss an ihre Fans. Ihre Liebe zum Skifahren werde bestehen bleiben. «Ich freue mich immer noch auf den Moment, in dem ich wieder auf dem Gipfel des Berges stehen kann – und das werde ich auch», blickt Vonn optimistisch in die Zukunft.

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