Karriereende oder Medaille?
Eissschnellläufer Wenger will bei Olympia endlich aufs Podest

Dritter Anlauf, ein klarer Fokus: Livio Wenger hat die Olympischen Spiele fest im Blick. Nach Rückschlägen und langen Jahren an der Spitze will der Luzerner im Massenstart endlich aufs Podest – vielleicht der krönende Abschluss seiner Karriere.
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Alles auf Sieg getrimmt: Nach Rückenproblemen hat sich Wenger rechtzeitig in Topform gebracht – jetzt zählt nur noch der Massenstart.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Livio Wenger startet bei Olympia im Eisschnelllauf in Topform
  • Trotz früherer Rückenverletzung und Herausforderungen bleibt die Medaille sein Ziel
  • Seit 2023 trainiert Wenger verletzungsfrei und ist Teil eines Quartetts
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Joël HahnRedaktor Sport

Livio Wenger (33) steht am Samstagnachmittag vor seinem dritten olympischen Einsatz – und es könnte ein besonders emotionaler werden. Der Luzerner Eisschnellläufer blickt auf eine lange Karriere zurück, geprägt von Erfolgen, Verletzungen und Herausforderungen.

«Ich wollte jetzt nicht in die Olympischen Spiele gehen und sagen, das wird mein letztes Rennen», sagt Wenger im Interview mit Blick. «Schlussendlich ist das Wichtigste der Spass im Sport. Der ist nach wie vor da, als ob ich 22 wäre.»

Familie und Motivation

Auch abseits der Bahn spielt die Familie eine wichtige Rolle. Wengers Schwester Nadja konnte dieses Jahr nicht an den Spielen teilnehmen. «Sie hat ein paar schwierige Jahre durchgemacht, nachdem sie Long-Covid hatte. Das Frauenteam hat sich ganz knapp nicht qualifiziert», erzählt er im Gespräch mit Blick. Trotzdem: «Ich kann auch stolz auf sie sein, was sie erreicht hat.»

Körperliche Grenzen und Karriereende

Die Jahre hinterlassen Spuren. Wenger spricht offen über Verletzungen und die physischen Anforderungen: «Der Körper hat ein Auslaufdatum, um Leistungssport zu machen. Es gibt sicher auch noch das Leben danach.» Über eine konkrete Zukunft nach Olympia schweigt er sich aus, betont aber: «Ich werde einen Entscheid treffen, wenn ich nicht in den Euphoriewellen bin.» Die Unterstützung von Sponsoren und dem Zeitmilitär spielt dabei eine zentrale Rolle – ohne diese Hilfen wäre ein Weiterführen der Karriere schwieriger.

Topform und klares Ziel

Die Saison begann für Livio Wenger alles andere als ideal. Eine Rückenverletzung warf ihn früh zurück, die ersten Weltcups wurden zur mentalen Herausforderung. Doch der Qualifikations-Massenstart gelang «relativ locker», danach lief es wieder rund. «Die Form ist perfekt», sagt Wenger im SRF-Interview. «Wir haben das Rückenproblem im Griff und die Vorbereitung läuft optimal.»

Mit dieser Stabilität wächst auch das Selbstvertrauen. Trotz starker Konkurrenz, allen voran Jordan Stolz (21), bleibt Wenger bei sich. «Es wird genug Gegner geben. Aber die Medaille ist mein absolutes Ziel, und sie ist realistisch. Ich werde alles aus mir herausholen.» Nach Rückschlägen, Verletzungen und Jahren an der Spitze steht der Luzerner topfit und entschlossen am Start – bereit, seine Karriere mit einem grossen Moment zu krönen.

Olympische Erfahrung und Teamspirit

Erfahrung zahlt sich aus. «Vor acht Jahren war alles neu, vor vier Jahren speziell wegen Covid», sagt Wenger. Heute könne er die Spiele viel entspannter geniessen. Auch der Teamgedanke spielt eine Rolle: Zum ersten Mal ist er nicht allein unterwegs, sondern Teil eines starken Quartetts aus Schweizern und einem tschechischen Kollegen. «Es ist wunderschön, nicht mehr alleine hier zu sein. Wir können uns gegenseitig stärken.»

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