Darum gehts
- Yannick Schwaller startet nach Mixed-Turnier ins Männer-Curling-Team bei Olympia
- Sohn River ging viral: spielte süss mit Besen neben Rink
- Schwaller absolvierte bereits neun Partien während seiner ersten Winterspiele
Nach dem Turnier ist vor dem Turnier. Kaum hat Yannick Schwaller (30) an der Seite seiner Ehefrau Briar Schwaller-Hürlimann (32) den Mixed-Bewerb beendet, steht er schon wieder im Einsatz. Diesmal mit dem Männer-Team. Gibts diesmal die ersehnte Medaille?
Die Chancen für den Skip und seine drei Teamkollegen («Sie sind auch Freunde») stehen gut. Sie sind die Weltnummer zwei, Vize-Welt- und Europameister und haben im Dezember ihren ersten Grand-Slam-Titel gewonnen. «Wir wollen uns in eine Position bringen, in der wir um Olympiagold spielen können. Aber daran denken wir nicht», so Schwaller. Dennoch: Im Moment passt alles beim Schweizer Curling-Quartett. «Wenn wir so weitermachen wie in den letzten Monaten, kommt es sehr gut.» Der Start gelingt, die Schweizer gewinnen ihre ersten beiden Spiele.
Kein anderer Schweizer ist bei Olympia so lange im Einsatz wie Schwaller. Er hat schon neun Partien in den Knochen. Ein Problem? «Nein, ich habe mich die ganze Saison darauf eingestellt. Ich denke eher, dass unser Team davon profitiert. Ich kenne alles, bin überhaupt nicht mehr angespannt, obwohl es meine ersten Winterspiele sind», so Schwaller.
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Dennoch: Es war für Schwaller wichtig, das Mixed-Turnier auch abseits der Halle abzuschliessen. «Wir gingen am Abend gut essen. Und ich habe die Blase Cortina kurz verlassen – zu unserem Appartement, das etwas ausserhalb liegt. Dort sind auch unser Sohn und Hund daheim. Das tat gut.»
Super-Marios und Sohn River
Sohn River ist ein Stichwort. Der Eineinhalbjährige war der heimliche Star des Mixed-Turniers. Die Aufnahmen, wie er neben dem Curling-Rink mit einem Besen spielte, gingen viral. «Wir haben nie gedacht, dass das solche Wellen schlägt. Meine Frau und ich wollten nach dem Spiel einfach etwas Zeit verbringen. Er ist megasüss und macht viel Spass.»
Blick zeigt Schwaller ein Foto und ein Video von seinem Sohnemann mit estnischen Fans. «Die Super Marios mit dem Curling Baby», lacht Schwaller.
Schwaller ist Bayern-Fan
Es sei generell viel über das Mixed-Turnier geschrieben worden, so Schwaller. Der Grund: Es startete schon vor der Eröffnungsfeier – in jenen Tagen lief sonst kaum etwas. «Aber ich sauge sowas nicht auf, sondern versuche, im Moment zu bleiben. Das ist auch das Motto für diese Woche.
Fakt ist: Eine Winnermentalität wird bei Schwaller und Co. wichtig sein – so wie sie bei Bayern München herrscht. Der Hintergrund: Er ist seit langem FCB-Fan. «Bei Bayern arbeitet man extrem hart und akribisch. Von den Spielern wird alles abverlangt. Das tue ich auch von mir. Es gibt nur 100 Prozent. Ein guter Vergleich also. Und ich will auch am liebsten gewinnen», so Schwaller.
