Zweiter Vorfwurf gegen Jeptoo
27 Suspensionen! Doping-Beben in Kenia

Von 2004 bis 2014 gehörte Rita Jeptoo zu den erfolgsreichsten Marathonläuferinnen der Welt. Jetzt droht ihre zweite Dopingsperre. Vom Skandal in Kenia sind aber auch noch 26 weitere Sportler betroffen.
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Sieht sich mit ihrem zweiten Dopingvorwurf konfrontiert: Rita Jeptoo.
Foto: USA Today Sports
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Blick Sportdesk

Ein Doping-Skandal erschüttert den kenianischen Sport. Mit Rita Jeptoo, droht eine bekannte Marathonläuferin zwölf Jahre nach ihrem ersten Vergehen und mit 45 Jahren eine erneute Sperre. Dies teilte die kenianische Anti-Doping-Agentur (ADAK) am Montag mit.

Neben Jeptoo wurden insgesamt 27 kenianische Athletinnen und Athleten wegen Verstössen gegen die Anti-Doping-Regeln suspendiert, darunter auch nationale Meister über 400 m Hürden Wiseman Mukhobe.

Die 45-jährige Kenianerin Jeptoo, bekannt für ihre Erfolge in den Jahren 2004 bis 2014, war bereits 2014 wegen der Einnahme verbotener anaboler Steroide für vier Jahre gesperrt worden. Nach einer Berufung der Internationalen Leichtathletikföderation wurde die ursprünglich zweijährige Sperre verlängert. Bis 2018 durfte sie an keinem Wettkampf teilnehmen.

Jeptoo gehörte einst zu erfolgreichsten Läuferinnen

Jeptoo feierte 2024 ein Comeback, indem sie den Marathon in Zaragoza, Spanien, gewann. Doch nun sieht sie sich zwölf Jahre nach ihrer ersten Sperre abermals mit Dopingvorwürfen konfrontiert. Eine Anhörung, bei der entschieden wird, ob die vorläufige Sperre aufrechterhalten wird, steht noch aus.

Jeptoo war einst eine der erfolgreichsten Marathonläuferinnen der Welt. Sie triumphierte 2004 in Stockholm und Mailand, 2006 in Boston und 2013 sowie 2014 jeweils in Boston und Chicago. Zudem erreichte sie 2005 und 2007 bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften jeweils den siebten Platz im Marathon.

Dieser Artikel ist zuerst auf «gsp.ro» erschienen. Die rumänische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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