Fabienne Hoenke im Final chancenlos
Die US-amerikanische Olympiasiegerin Gabrielle Thomas gewinnt über die 200 Meter mit der Jahresweltbestleistung von 21,47 Sekunden. Fabienne Hoenke wird Achte und damit Letzte im Final. Mit 22,74 läuft sie jedoch nur zwei Hundertstelsekunden langsamer als im Halbfinal – eine gute Zeit für die Aargauerin. Ihre persönliche Bestzeit von 22,46 von der EM in Birmingham überbietet sie in Budapest nur knapp.
Hoenke, die nicht mit dem Final gerechnet hat, zeigt sich im Interview mit SRF sichtlich zufrieden.
Das Programm vom Sonntag
- 18.08 Uhr: 400 m Hürden Frauen: Masai Russell (USA) gewinnt in 12,38 Sekunden
- 18.13 Uhr: Speer Männer: Rumesh Pathirage (Sri) gewinnt mit 91,09 Metern
- 18.18 Uhr: 200 m Männer Halbfinal: Timothé Mumenthaler scheidet aus
- 18.36 Uhr: 400 m Hürden Männer: Alison Dos Santos (Br) gewinnt in 47,25 Sekunden
- 18.44 Uhr: 200 m Frauen Halbfinal: Fabienne Hoenke läuft als Vierte in den Final
- 19.04 Uhr: Hochsprung Männer: Gianmarco Tamberi (It) gewinnt mit 2,37 Metern
- 19.10 Uhr: 5000 m Frauen: Likina Amebaw (Äth) gewinnt in 14:30,36
- 19.34 Uhr: Dreisprung Frauen: Saly Sarr (Sen) gewinnt mit 15,06 Metern
- 19.41 Uhr: 800 m Männer: Djamel Sedjati (Alg) gewinnt in 1:41,91
- 19.53 Uhr: 4x400 Mixed: Die USA gewinnen in 3:08,32
- 20.10 Uhr: 1500 m Männer: Josh Kerr (Gb) gewinnt in 3:29,35
- 20.38 Uhr: 200 m Männer leider ohne Mumenthaler: Kenneth Bednarek (USA) gewinnt in 19,52
- 20.49 Uhr: 200 m Frauen: Hoenke (Rang 8). Es gewinnt Gabrielle Thomas (USA) in 21,47
Das wars aus Budapest
Das erste Ultimate Championship der Geschichte ist zu Ende. Vielen Dank fürs Mitlesen.
Hoenke jubelt
Fabienne Hoenke sprintet über 200 Meter als Vierte ihres Halbfinals in den Final der besten Acht. Die 23-jährige Aargauerin, die an der EM mit der Staffel über 4 x 100 Meter Silber gewann, läuft in 22,72 nahe an ihre persönliche Bestleistung von 22,46 von der EM in Birmingham.
Den ersten Heat gewinnt Olympiasiegerin Gabrielle Thomas (21,88) vor Melissa Jefferson-Wooden und Kayla White (alle drei aus den USA).
Im zweiten Heat qualifizieren sich Amy Hunt (Gb, 22,22), Ashanti Moore (Jam), Cambrea Sturgis (USA) und Anavia Battle (USA).
Mumenthaler scheidet aus
Timothé Mumenthaler scheitert über die 200 Meter im Halbfinal. Der Genfer beendet seinen Lauf in 20,61 Sekunden als Siebter von acht Sprintern, für den Final wäre Platz vier notwendig gewesen. In den Final laufen Kenneth Bednarek (USA, 19,86), Courtney Lindsey (USA), Olympiasieger Letsile Tebogo (Bots) und Udodi Chudi Onwuzurike (Nig).
Im zweiten Halbfinal qualifizieren sich Sinesipho Dambile (SA, 19,80), Andre De Grasse (Ka), Bryan Levell (Jam) und Aaron Brown (Ka).
Bednarek setzt den Schlusspunkt
Es ist der Schlusspunkt in Budapest: Kenneth Bednarek krallt sich den Sieg im 100-m-Showdown der Männer. 9,85 Sekunden braucht er für diese Distanz. Oblique Seville (Jam, 9,90) und Ronnie Baker (USA, 9,93) folgen auf den Rängen zwei respektive drei.
Jefferson-Wooden ganz stark
Melissa Jefferson-Wooden rast über 100 m zum Titel in Budapest. Die Amerikanerin siegt in 10,62 Sekunden. Vor Julien Alfred (St. Lucia), die in 10,74 ins Ziel kommt. Dritte wird mit Sha'Carri Richardson eine weitere US-Athletin (10,76).
Ehammer wird Dritter
Der Weitsprung-Abend ist durch: Simon Ehammer wird guter Dritter! Seine Weite von 8,07 m reicht fürs Podest. Den Sieg holt sich derweil sein Dauerrivale aus Griechenland: Miltiadis Tentoglou – mit 8,35 m.
Werro siegt souverän!
Wow, da ist der nächste Streich von Audrey Werro! Die Fribourgerin, die schon die gesamte Saison über die 800-m-Disziplin dominiert hat, setzt sich auch bei der Ultimate Championship die Krone auf. Die Europameisterin und Diamond-League-Siegerin gewinnt in 1:55,88 Minuten.
Was für eine Machtdemonstration der Schweizerin! Ihre grossen Rivalinnen Keely Hodgkinson und Femke Broeders-Bol haben schlicht keine Chance gegen Werro. Die Britin wird in 1:56,26 Zweite, die Holländerin folgt in 1:56,74 auf Platz drei. Stark läuft derweil auch Valentina Rosamilia, die das Rennen auf Platz fünf abschliesst (1:58,53). Veronica Vancardo ging nicht an den Start.
Werros letzter wilder Ritt in dieser Saison hat sich gelohnt: Für ihren Titel in Budapest gibts satte 150'000 Dollar. So viel, wie sonst nirgends.
Morris siegt im Stabhochsprung
Im Stabhochsprung geht der Sieg an die Amerikanerin Sandi Morris. Sie steht als Siegerin fest, weil Landsfrau Hana Moll über 4,95 m scheitert. Morris kann es nun als Einzige noch über 5,00 m probieren.
Ehammer springt 8,07 m
Simon Ehammer meldet sich im Wettkampf an – mit einer Weite von 8,07 m. Damit belegt der Appenzeller Weitspringer aktuell Position drei.
Gleich kommt Werro
Gleich ist es soweit, das Schweizer Highlight des Abends steht an: Saisondominatorin Audrey Werro misst sich im 800-m-Final mit ihren grossen Rivalinnen Keely Hodgkinson und Femke Broeders-Bol. Und: Mit Veronica Vancardo und Valentina Rosamilia mischen noch zwei weitere Swiss-Athletics-Vertreterinnen mit. Um 20.18 Uhr gehts los!