Wegen US-Angriff
Iran spricht von WM-Boykott – Infantino versucht zu beruhigen

Verzichtet der Iran auf eine WM-Teilnahme? Zumindest deutet dies der Sportminister an. Fifa-Präsident Gianni Infantino reagiert – und spricht mit US-Präsident Donald Trump darüber.
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Irans Nationalmannschaft hat sich für die Weltmeisterschaft qualifiziert.
Foto: Anadolu via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Wegen der US-Angriffe sprechen Irans Sportfunktionäre von einem WM-Boykott
  • Fifa-Präsident Gianni Infantino versucht die Lage zu beruhigen und spricht mit Donald Trump
  • Der US-Präsident betont, dass der Iran an der Weltmeisterschaft willkommen ist
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Ende Februar haben die USA gemeinsam mit Israel den Iran angegriffen. Diese Eskalation hat Auswirkungen auf den Sport. Denn in drei Monaten beginnt die Fussball-Weltmeisterschaft, die in Kanada, Mexiko und den USA stattfindet.

Auch der Iran hat sich für das Turnier qualifiziert – und müsste seine drei Gruppenspiele in den USA austragen. Dass er teilnehmen wird, scheint zum jetzigen Zeitpunkt unwahrscheinlich. Geht es nach Irans Sportminister, ist die Teilnahme komplett ausgeschlossen. «Da diese korrupte Regierung unseren Führer ermordet hat, haben wir unter allen Umständen keine Bedingungen, um an der WM teilzunehmen», sagt Ahmad Donjamali (65) in einem Fernsehinterview.

Mit den «bösartigen Massnahmen» seien seinem Land innert weniger als einem Jahr zwei Kriege aufgezwungen und mehrere Tausend Menschen getötet worden. «Daher haben wir definitiv keine Möglichkeit zu einer solchen Teilnahme.» Allerdings ist nicht klar, ob nach Donjamalis Worte der WM-Boykott bereits beschlossene Sache ist.

Iranisches Frauen-Nationalteam singt Hymne nicht mit
0:40
Protest gegen das Regime:Iranisches Frauen-Nationalteam singt Hymne nicht mit

Der Präsident des iranischen Fussballverbandes äussert sich ähnlich. Nachdem das Frauen-Nationalteam während des Asien-Cups die Hymne nicht gesungen hat und einige Spielerinnen aus Angst vor Konsequenzen in Australien Asyl beantragt haben, bringt auch Mehdi Tadsch (66) einen WM-Boykott ins Spiel: «Welcher vernünftige Mensch würde seine Nationalmannschaft in die USA schicken, wenn es bei der WM genauso politisch zugehen sollte wie in Australien.»

Menschen an der WM zusammenbringen

Diese Aussagen scheinen auch an Fifa-Präsident Gianni Infantino (55) nicht vorbeigegangen zu sein. Er versucht die Lage zu beruhigen. Auf Instagram informiert Infantino, dass er sich mit US-Präsident Donald Trump (79) getroffen hat, «um den Stand der Vorbereitungen für die bevorstehende Weltmeisterschaft und die wachsende Spannung zu besprechen».

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Dabei sei auch der Iran zum Thema geworden. «Während der Gespräche bekräftigte Präsident Trump, dass die iranische Mannschaft natürlich herzlich willkommen ist, am Turnier in den Vereinigten Staaten teilzunehmen.» Gleichzeitig betont Infantino die Wichtigkeit des Turniers als gemeinschaftlichen Grossanlass. «Wir alle brauchen mehr denn je ein Ereignis wie die Fifa-Weltmeisterschaft, um die Menschen zusammenzubringen», schreibt er. Und fügt abschliessend hinzu: «Ich danke dem US-Präsidenten aufrichtig für seine Unterstützung, da dies einmal mehr zeigt, dass Fussball die Welt verbindet.»

WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
0
4
Schweiz
Schweiz
0
0
0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
0
0
0
2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
0
0
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
Playoffs
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