Bottani vor ungewisser Zukunft
Stellt Lugano die nächste Klub-Legende vor die Tür?

Mattia Bottani steht bei Lugano vor einem ungewissen Sommer: Sein Vertrag läuft aus, eine Verlängerung ist gemäss Blick-Infos bisher nicht geplant – und im neuen AIL-Stadion könnte er künftig nur noch zuschauen.
Kommentieren
1/5
Ob Mattia Bottanis Zukunft noch bei Lugano liegt?
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Lugano zieht bald in die neue AIL Arena ein
  • Klublegende Mattia Bottani steht vor ungewisser Zukunft ohne neuen Vertrag
  • Seit 2011: Bottani absolvierte über 300 Spiele für die Bianconeri
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
RMS_Portrait_AUTOR_909.JPG
Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

In wenigen Monaten ist es so weit: Lugano zieht in die moderne AIL Arena ein. Der Klub rührt bereits kräftig die Werbetrommel für das neue Stadion. Eine der zentralen Figuren der Kampagne ist Mattia Bottani (34) – eine Klublegende, seit 2011 (mit zwei kurzen Unterbrüchen) spielt er für die Bianconeri und ist das Tessiner Aushängeschild im Schweizer Fussball.

Das Kuriose daran: Bottanis Vertrag läuft im Sommer aus. Und gemäss Blick-Informationen plant die Klubführung derzeit keine Verlängerung. Vieles deutet also darauf hin, dass ausgerechnet der langjährige Publikumsliebling im neuen Stadion gar nicht mehr als Spieler auflaufen wird.

Ganz entschieden ist die Sache allerdings noch nicht. Entsprechend lässt Sportchef Sebastian Pelzer (45) auf Blick-Anfrage verlauten: «Wir sind im Austausch.» Im Verhandlungspoker sind die letzten Würfel noch nicht gefallen. Es gibt noch eine leise Hoffnung, dass der Klub seine Haltung noch einmal überdenkt. Bottani selbst fühlt sich jedenfalls weiterhin fit. Wie zu hören ist, kommt ein Karriereende in diesem Sommer für ihn noch zu früh – zumal er im Training nach wie vor Topwerte erreicht.

Ein Fall-Sabbatini 2.0?

Dass der Umgang mit verdienten Spielern am Ende ihrer Karriere heikel sein kann, ist nichts Neues. In Lugano kennt man das aus eigener Erfahrung. Bereits vor zwei Jahren befand sich der Klub in einer ähnlichen Situation. Damals stand Jonathan Sabbatini (37) im Mittelpunkt. Der Uruguayer wollte als Spieler weitermachen, während ihm der Klub eine Rolle im Management anbot.

Die Fans stellten sich mit mehreren Spruchbändern vor dem Stadio Cornaredo demonstrativ hinter Sabbatini. Zudem lancierten sie eine Online-Petition, um den Klub zum Umdenken zu bewegen. Doch es half nichts: Sabbatini verliess Lugano und wechselte zum Kantonsrivalen Bellinzona. Heute spielt er beim AC Taverne in der 1. Liga.

Ob Bottanis Geschichte in Lugano ähnlich endet wie jene von Sabbatini, bleibt abzuwarten. Das letzte Wort scheint noch nicht gesprochen. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass Bottani in der neuen AIL Arena ab der nächsten Spielzeit eher auf der Tribüne als auf dem Platz anzutreffen sein wird.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
29
34
68
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
23
54
3
FC Lugano
FC Lugano
29
10
49
4
FC Basel
FC Basel
29
4
46
5
FC Sion
FC Sion
29
8
42
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
29
3
42
7
FC Luzern
FC Luzern
29
3
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
29
-2
36
9
Servette FC
Servette FC
29
-6
33
10
FC Zürich
FC Zürich
29
-16
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
29
-14
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
29
-47
16
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen