Argentinische Medien
«Xhaka konnte offensiv nichts ausrichten»

Die Schweizer Nati qualifiziert sich geschichtsträchtig für den WM-Viertelfinal. Hierzulande ist der Jubel riesig, international hält sich die Freude in Grenzen.
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In der Schweiz ist die Freude über die Viertelfinalquali riesig.
Foto: FIFA via Getty Images
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Dominik ManiRedaktor Sport-Desk

Deutschland

«BILD»: Die Boulevardzeitung bleibt sachlich und titelt: «Schweiz gewinnt Elfer-Drama gegen Kolumbien». Vor allem die Abwesenheit von Freiburg-Star Johan Manzambi wird hervorgehoben. «Manzambi fehlt der Schweiz merklich. In der Offensive geht nur wenig.»

«Sport1»: «Mit einem blauen Auge davongekommen», fasst es der deutsche Sportsender zusammen. 

«Sportschau»: «Schweiz trotzt Widerständen und feiert historischen Erfolg».

«Die Zeit»: «Kobel wie Kahn – Schweiz erwartet Spiel der Spiele mit Messi»

England

«The Sun»: «Die Schweiz gewinnt Schnarch-Party im Penaltyschiessen und trifft jetzt auf Argentinien.» Das Nati-Spiel beschreibt das Boulevardblatt als komplettes Gegenteil zum Spektakel-Sieg von Lionel Messi und seinen Argentiniern. 

«Daily Mail»: Die englische Zeitung findet harte Worte. «Die Runde der letzten 16 hat einige unvergessliche Spiele hervorgebracht, doch dieses war mit Abstand das schlechteste von allen.»

«The Athletic»: «Die Schweiz behält die Nerven und steht im Viertelfinal», titelt das Portal. Es habe nur wenige Torchancen gegeben, fassen sie es zusammen. «Beide Mannschaften hatten mit der Bedeutung dieses Anlasses zu kämpfen.»

Argentinien

«Dsports»: Die beiden argentinischen WM-Kommentatoren beschreiben die Schweizer als «einen extrem unbequemen Gegner».

«Clarin»: «Xhaka konnte offensiv nichts ausrichten», schreibt die grösste argentinische Zeitung und ergänzt, dass ohne Manzambi «der Schweiz ein Stürmer mit Durchschlagskraft im Strafraum fehlt».

«La Nacion»: «Die Schweiz sorgt in Vancouver für eine grosse Überraschung», titelt die Zeitung und bezeichnet die Partie als «zäh».

Frankreich

«Le Figaro»: «Kobel frustriert die Konkurrenz», adelt die Zeitung den Nati-Keeper. Das kampfbetonte Spiel wird als «Metzgerei» betitelt. «Es ist erstaunlich, dass einige Spieler nach 120 Minuten Fussball nicht verletzt vom Platz mussten.» 

Portugal

«A bola»: «Im Viertelfinal – 72 Jahre später», titelt die Sportzeitung. «Der Mangel an Spielkunst prägte einen für Vargas und Kobel – von wenigen Ausnahmen abgesehen – sehr ruhigen Nachmittag in Vancouver», summieren die Portugiesen das Geschehen perfekt.

Kolumbien

«El Colombiano»: «Kolumbiens WM-Traum ist geplatzt, und das Land weint.»

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