Präsident Macron bedankt sich
Fifa erlaubt Schweigeminute vor Frankreichs Halbfinal-Kracher

Fifa erlaubt Frankreich eine Schweigeminute vor dem WM-Halbfinal gegen Spanien in Dallas. So wird der Opfer des Terroranschlags von Nizza am 14. Juli 2016 gedacht, bei dem 86 Menschen starben und über 400 verletzt wurden.
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Frankreich trifft im Halbfinal am Dienstag auf Spanien.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

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  • WM-Halbfinal Frankreich gegen Spanien in Dallas mit Schweigeminute
  • Gedenken an 86 Opfer des Anschlags in Nizza vor zehn Jahren
  • 400 Verletzte am 14. Juli 2016 auf der «Promenade des Anglais»
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Petar Djordjevic

Vor dem Kracher Frankreich gegen Spanien (Dienstag, 21 Uhr Schweizer Zeit) in Dallas gibt es eine Schweigeminute. Die Fifa erfüllt den Wunsch Frankreichs, am 14. Juli, am französischen Nationalfeiertag, den Opfern des Attentats vor 10 Jahren zu gedenken. Am 14. Juli 2016 raste ein Lastwagenfahrer gezielt in eine Menschenmenge auf der Promenade des Anglais und tötete dabei 86 Menschen. Über 400 weitere wurden verletzt.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (48) bestätigt am Montag: «Vor dem Spiel Frankreich gegen Spanien wird eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer des Anschlags in Nizza abgehalten, zehn Jahre nach dem 14. Juli 2016. Mein Dank gilt Fifa-Präsident Gianni Infantino, der unserer Bitte nachgekommen ist. Wir werden niemals vergessen.»

Brief an Fifa

Nizzas Bürgermeister Eric Ciotti (60) hatte sich zuvor schriftlich an die Fifa gewandt. Er betonte, dass eine solche Gedenkminute die Solidarität der Fussballwelt mit den Opfern und ihren Familien demonstrieren würde. «Dieser Akt des Gedenkens würde die Werte von Brüderlichkeit, Frieden, Respekt und Einheit unterstreichen, die der Fussball verkörpert», heisst es in seinem Brief.

Die Unterstützung des französischen Fussballverbandes half, die Genehmigung der Fifa zu sichern. Bereits zuvor ehrte Frankreich die Opfer eines Erdbebens in Venezuela vor dem Gruppenspiel gegen Norwegen. 

Dieser Artikel ist zuerst auf «sportal.bg» erschienen. Die bulgarische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag. 

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