Fan-Videos zeigen, wie es zum Paredes-Ausraster kam
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Eigentlich ist Molina schuld:So kam es zum Paredes-Ausraster

Nach Gaucho-Bitte
Fifa schwächt Strafen gegen Argentiniens Final-Rüpel schon wieder ab

Die Fifa hat dem Antrag des argentinischen Verbands stattgegeben, dass die Sperren gegen die Spieler Leandro Paredes, Nahuel Molina und Thiago Almada auch in Freundschaftsspielen abgesessen werden können. Doch der Vizeweltmeister will noch mehr.
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Diese Szenen führten zu mehreren Sperren gegen argentinische Spieler.
Foto: AP Photo/Julio Cortez

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Fifa erlaubt Argentiniens Spielern, WM-Sperren in Freundschaftsspielen abzusitzen
  • Leandro Paredes erhielt 10 Spiele Sperre und 90'000 CHF Geldstrafe
  • Argentinien könnte bis Ende 2026 sechs Testspiele absolvieren
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Cédric HeebRedaktor Sport

Aus den knallharten Strafen werden auf einen Schlag nur noch Kuschel-Sperren.

Denn jetzt hat die Fifa entschieden: Argentiniens Nationalspieler dürfen ihre Sperren, die sie aufgrund der Auseinandersetzungen nach dem WM-Final kassierten, auch in Freundschaftsspielen absitzen. Wie der argentinische Fussballverband (AFA) mitteilt, hat der Weltfussballverband dem Antrag zugestimmt, die Sanktionen für Pflichtspiele auf sogenannte «Klasse-A-Testspiele» auszuweiten.

Damit können die betroffenen Spieler ihre Strafen schneller und vor allem in vergleichsweise unbedeutenden Partien verbüssen.

«Entspricht den Regularien»

Nach der 0:1-Niederlage der Argentinier gegen Spanien im WM-Final kam es zu wüsten Szenen, die Disziplinarstrafen für mehrere Spieler nach sich zogen. Leandro Paredes erhielt die härteste Sanktion mit einer Sperre von zehn Spielen und einer Geldstrafe von 90'000 Franken. Verteidiger Nahuel Molina wurde für sieben Spiele gesperrt, während der Offensivspieler Thiago Almada nur eine Partie aussetzen muss. Auch Assistenztrainer Roberto Ayala wurde für drei Spiele gesperrt.

Durch die Fifa-Entscheidung können diese Strafen nun zumindest teilweise in Freundschaftsspielen abgegolten werden. So könnte Argentinien bis Ende 2026 bis zu sechs Testspiele bestreiten, was den betroffenen Spielern Gelegenheit bietet, ihre Sperren schneller zu verbüssen. Pflichtspiele stehen für die Albiceleste in naher Zukunft keine an. «Die Entscheidung entspricht den aktuellen Fifa-Regularien», schreibt die AFA in einer offiziellen Stellungnahme.

Argentinien fordert auch noch Reduktion

Trotzdem plant die AFA weitere Schritte. Sie will die Begründung der Fifa-Disziplinarkommission abwarten und danach Berufung einlegen, um die Strafen weiter zu reduzieren. «Wir halten die Sanktionen für überzogen», sagte der AFA-Rechtsberater Andrés Patón Urich. Sollte die Berufung abgelehnt werden, könnte der Internationale Sportgerichtshof (CAS) die letzte Instanz sein.

Zusätzlich zu den Sperren wurde die AFA mit einer Geldstrafe von 321'000 Franken belegt. Grund waren Verstösse wie unsportliches Verhalten des Teams und der Fans sowie das Zeigen eines Banners mit der Aufschrift «Die Malvinas sind argentinisch» nach dem Halbfinalsieg gegen England. Zudem muss Argentinien zwei Heimspiele mit halbierter Stadionkapazität austragen, wobei eine dieser Beschränkungen sowie 100'000 Franken der Strafe zur Bewährung ausgesetzt wurden.

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