Spätestens seit Argentinien die WM-Träume der Schweiz platzen liess, sind die Südamerikaner hierzulande sehr unbeliebt. Neben den verdächtig vielen Schiri-Entscheide zu ihren Gunsten ist vor allem die harte Gangart der Teamkollegen von Lionel Messi vielen ein Dorn im Auge. Auch bei den Blick-Lesern kommt der WM-Finalist nicht gut an.
1885 Leser haben an einer Umfrage, ob man die Albiceleste mag oder nicht, teilgenommen. Vernichtende 88 Prozent (Stand Donnerstag, 16.26 Uhr) haben mit «Nein, die gehen gar nicht!» abgestimmt. Nur deren zwölf Prozent wünschen Messi und Co. die Titelverteidigung. Auch bei der Frage, ob das Team von Lionel Scaloni verdient im WM-Final steht, ist sich die Blick-Community einig. 68 Prozent der 8878 Teilnehmer (Stand Donnerstag, 16:26) stimmten mit «Nein!» ab.
Immerhin knapp ein Fünftel (19 Prozent) findet, dass das Messi-Team nicht zu stoppen sei. Die restlichen 13 Prozent geben sich als Spanien-Fans aus – wie verdient Argentinien im Final steht, ist ihnen wohl egal. Ob es im Endspiel wieder zu umstrittenen Szenen kommen wird, wird sich zeigen. Für viele Blick-Leser ist klar, dass viele der diskutablen Entscheiden zu Gunsten der Argentinier ausgefallen sind.
«Alle nur neidisch hier»
«Tatsachen sind, dass sie zu offensichtlich von FIFA, VAR und Schiedsrichter bevorzugt werden. Wo bitte soll man hier noch Fairness finden?», findet Luigi Arena. «Richtig widerlich, wohin sich der Fussball und die Fifa entwickelt haben. Zuschauen macht irgendwie gar keinen Spass mehr», klagt Roger Hunziker unter dem Artikel. Doch nicht nur die Schiris, sondern auch die überharte Spielweise wird kritisiert.
«Sie spielen den dreckigsten Fussball mit viel versteckten Fouls», kreidet Willi Berner den Argentiniern die harte Gangart an. «Bin mir ziemlich sicher, dass Argentinien im Final mindestens eine Rote Karte bekommt», ist sich Bernd Helmut sicher. Er würde sogar drauf wetten. Doch es gibt auch Argentinien-Fans in den Kommentarspalten. «Alle nur neidisch hier», findet Gian-Luca Stäuble. Man solle doch Messi geniessen, meint er.
Am Sonntag hat man die nächste und wohl letzte Chance darauf. Dann trifft der Titelverteidiger angeführt vom Superstar auf Spanien, das zum zweiten Mal nach 2010 den WM-Titel auf die iberische Halbinsel holen will.

