Darum gehts
- Lionel Messi führt Argentinien mit Tor und Assist zum 3:2-Sieg gegen Ägypten
- Messi erzielte bisher 8 der 14 argentinischen WM-Tore
- TV-Experte Zlatan Ibrahmovic appelliert an Mitspieler
Sogar der selbst ernannte Fussball-Gott ist beeindruckt: «Man konnte sehen, dass sich etwas verändert hat. Er hat nach dem 0:2 einen Schalter umgelegt. Er ist zum Tier geworden, und niemand hat ihn stoppen können», kommentiert Zlatan Ibrahimovic (44) beim US-Sender Fox Sports den Auftritt von Lionel Messi (39) im WM-Achtelfinal gegen Ägypten.
Da stand der achtfache Weltfussballer des Jahres am Ursprung der grossen argentinischen Wende: Auch dank eines Tors und eines Assists ihres Superstars machte die Albiceleste in der Schlussphase aus einem 0:2 ein 3:2. Ein Wechselbad der Gefühle, das auch Messi überwältigte: Nach dem Schlusspfiff hatte er Freudentränen in den Augen.
Für Ibrahimovic ein gutes Zeichen: «Es bedeutet ihm so viel. Er hat so viele Titel gewonnen, sein Palmarès sieht perfekt aus – aber er will es noch immer. Das ist beeindruckend.» Die Schweiz muss sich im Viertelfinal also auf einen nach wie vor hungrigen Messi einstellen.
Messi erzielt Mehrheit der argentinischen Tore
In Nordamerika trägt der WM-Rekordtorschütze des argentinischen Nationalteams einmal mehr die Last auf seinen Schultern: Von den 14 argentinischen Toren an diesem Turnier hat Messi acht und damit mehr als die Hälfte erzielt. Obwohl er noch zwei Elfmeter verschossen hat, führt Messi damit die WM-Torjägerliste an.
Alleine wird es Messi für Argentinien aber nicht richten können, weshalb Ibrahimovic an das ganze argentinische Team appelliert: «Um es etwas kritisch zu formulieren: Seine Mitspieler müssen sich mehr anstrengen und ihn unterstützen. Wenn Messi bis zum Schluss so weitermacht, wird das niemanden überraschen. Aber er braucht Unterstützung.»
Ob sich die argentinischen Spieler die Worte des zweifachen WM-Teilnehmers zu Herzen nehmen, zeigt sich am frühen Sonntagmorgen um 3 Uhr Schweizer Zeit – dann will sich die Nati beim Titelverteidiger für die Achtelfinal-Niederlage von 2014 revanchieren.
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