«Er hat viel geraten, alle Spieler waren genervt»
Australier hadern nach US-Pleite mit deutschem Krampf-Schiri

Australien ist nach der WM-Pleite gegen die USA gefrustet wegen der Leistung von Schiedsrichter Felix Zwayer. Trainer Tony Popovic beschwert sich über ein umstrittenes Tor. Und dann ziehen sie in einer unrühmlichen WM-Bilanz auch noch mit der Schweiz gleich.
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Kuriose Szene an der WM: Schiedsrichter Felix Zwayer hat Krämpfe.
Foto: AP Photo/Manu Fernandez

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die USA gewinnen 2:0 gegen Australien und sichern K.o.-Phase
  • Schiedsrichter Felix Zwayer kritisiert, wegen umstrittenem Tor und unsicherer Entscheidungen
  • Australien zieht mit Schweiz gleich: drei Eigentore bei Weltmeisterschaften
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Cédric HeebRedaktor Sport

Auf der einen Seite jubeln die US-Amerikaner. Zweiter Sieg, vorzeitige Qualifikation für die K.o.-Phase – das Gastgeberland träumt weiterhin vom grossen WM-Coup. Auf der anderen Seite sind die Australier. Die Socceroos sind zwar mit einem etwas unerwarteten Sieg gegen die Türken ins Turnier gestartet, doch die Euphorie ist nun durch die 0:2-Niederlage wieder etwas gebremst worden.

Nach dem Spiel ist bei den Männern aus Down Under Frust die vorherrschende Emotion. Der Grund: Schiedsrichter Felix Zwayer (45). Trainer Anthony «Tony» Popovic (52) eilt nach dem Schlusspfiff direkt zum deutschen Unparteiischen und diskutiert wild mit ihm. Dabei geht es unter anderem um das zweite US-Tor, bei dem die Australier behaupten, Folarin Balogun sei im passiven Abseits gestanden und hätte Goalie Patrick Beach irritiert, bevor Alex Freeman den Treffer erzielen konnte.

«Die Spieler waren genervt»

«Bei dieser Entscheidung bin ich mir nicht sicher», sagt Popovic später gegenüber den Medien. «Heute war nicht der beste Tag des Schiedsrichters, würde ich sagen. Wir hatten das Gefühl, dass es mit den Schiedsrichtern angespannt war.» Popovics Assistent Paul Okon (54) ergänzt: «Wie wir das gesehen haben, behindert er Beach. Aber der VAR hat anders entschieden.»

Beim Radiosender spricht auch der renommierte australische Fussballreporter Adam Peacock über Zwayer: «Der Schiri hat heute viel geraten, was alle frustriert hat.» Zwayer sei sich oftmals in seinen Entscheidungen nicht sicher gewesen. «Die Spieler waren genervt. Es kamen ein paar Pfiffe, aber nicht alle.»

In der Schlussphase sorgt Zwayer unfreiwillig für einen kuriosen Moment: Der Deutsche sitzt in der Schlussphase von Krämpfen geplagt am Boden. «Das habe ich noch nie gesehen», kommentiert Peacock und ergänzt: «Die Wahrscheinlichkeit war sehr hoch, dass er auf einer Trage vom Platz getragen worden wäre.» Ob er da auf einen Schiri-Wechsel hoffte?

Australier ziehen in WM-Bilanz mit Schweiz gleich

Übrigens: Das frühe Eigentor von Cameron Burgess, das das Spiel schon früh in die US-Bahnen gelenkt hat, lässt die Socceroos an einem WM-Rekord schnuppern, an dem sie eigentlich gar nicht schnuppern wollen. Sie haben dem Statistik-Portal Opta zufolge nun schon zum dritten Mal nach 1978 und 2018 an einer Weltmeisterschaft ein Eigentor fabriziert. Damit ziehen sie mit Bulgarien, Marokko und der Schweiz gleich. Nur Mexiko hat noch eines mehr kassiert.

Die Australier können aber auf den zweiten Einzug in eine WM-K.o.-Phase nach 2006 und 2022 hoffen. Im letzten Gruppenspiel gegen Paraguay am frühen Freitagmorgen (26. Juni, 4 Uhr Schweizer Zeit) kann es das Team aus eigener Kraft in den Sechzehntelfinal schaffen.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
2
3
6
2
Südkorea
Südkorea
2
0
3
3
Tschechien
Tschechien
2
-1
1
4
Südafrika
Südafrika
2
-2
1
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
2
6
4
2
Schweiz
Schweiz
2
3
4
3
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
2
-3
1
4
Katar
Katar
2
-6
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Marokko
Marokko
2
1
4
2
Brasilien
Brasilien
1:0
2
1
4
3
Schottland
Schottland
2
0
3
4
Haiti
Haiti
0:1
2
-2
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
2
5
6
2
Australien
Australien
2
0
3
3
Türkei
Türkei
1
-2
0
4
Paraguay
Paraguay
1
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
1
6
3
2
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
1
1
3
3
Ecuador
Ecuador
1
-1
0
4
Curacao
Curacao
1
-6
0
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweden
Schweden
1
4
3
2
Japan
Japan
1
0
1
3
Niederlande
Niederlande
1
0
1
4
Tunesien
Tunesien
1
-4
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Neuseeland
Neuseeland
1
0
1
2
Iran
Iran
1
0
1
3
Belgien
Belgien
1
0
1
4
Ägypten
Ägypten
1
0
1
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Uruguay
Uruguay
1
0
1
2
Saudi Arabien
Saudi Arabien
1
0
1
3
Spanien
Spanien
1
0
1
4
Kap Verde
Kap Verde
1
0
1
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Norwegen
Norwegen
1
3
3
2
Frankreich
Frankreich
1
2
3
3
Senegal
Senegal
1
-2
0
4
Irak
Irak
1
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
1
3
3
2
Österreich
Österreich
1
2
3
3
Jordanien
Jordanien
1
-2
0
4
Algerien
Algerien
1
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kolumbien
Kolumbien
1
2
3
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
1
0
1
3
Portugal
Portugal
1
0
1
4
Usbekistan
Usbekistan
1
-2
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
1
2
3
2
Ghana
Ghana
1
1
3
3
Panama
Panama
1
-1
0
4
Kroatien
Kroatien
1
-2
0
K.o.-Phase
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