Hier bestätigt Yakin das Manzambi-Aus
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«Wir haben alles versucht»:Hier bestätigt Yakin das Manzambi-Aus

«Das schmerzt extrem»
So heftig trifft der Manzambi-Ausfall die Nati

Am Tag vor dem WM-Viertelfinal ist klar: Johan Manzambi kann gegen Argentinien nicht ran. Ein herber Rückschlag für die Nati-Offensive.
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Johan Manzambi muss auch gegen Argentinien zuschauen.
Foto: TOTO MARTI
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Lucas WerderReporter Fussball

Die schlimmen Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Johan Manzambi (20) fällt für den WM-Viertelfinal gegen Argentinien definitiv aus. «Wir haben versucht, ihn fitzubekommen. Aber er wird morgen nicht spielen. Es lässt es noch nicht zu», erklärt Murat Yakin an der Pressekonferenz am Freitagvormittag (Ortszeit) in Kansas City. Nach seiner Knieprellung, die sich Manzambi am Montag im Abschlusstraining vor dem WM-Achtelfinal gegen Kolumbien zugezogen hatte, muss sich der Genfer dem Wettlauf gegen die Zeit geschlagen geben.

Bereits in den vergangenen Tagen hatte wenig auf ein Blitz-Comeback hingedeutet. Nun aber begräbt Yakin sämtliche Hoffnungen endgültig. «Er hatte das Momentum auf seiner Seite. Man hat gesehen, welche Spielfreude er in diesem Turnier auf den Platz gebracht hat und wie gut das Zusammenspiel mit seinen Teamkollegen funktioniert hat», so der Nati-Coach. «Dass er jetzt nicht spielen kann, schmerzt extrem!»

Vom Luxus-Joker zum Schlüsselspieler

Gleichzeitig verspricht Yakin aber: «Das werden wir als Team auffangen.» Wie schwierig das gegen den Titelverteidiger werden könnte, hat sich bereits in den 120 torlosen Minuten gegen Kolumbien angedeutet. Vor dem Turnierstart noch ein Luxus-Joker hat sich Manzambi innerhalb von vier WM-Partien zu einem Schlüsselspieler entwickelt. Das unterstreichen seine drei Tore und zwei Vorlagen eindrücklich.

Vor allem in der Offensive ist die Nati ohne den Freiburg-Profi eine Klasse schlechter. Das zeigen auch die Zahlen: Neun Tore hat die Nati in fünf WM-Spielen erzielt. Einzig beim Penaltytreffer im Startspiel gegen Katar stand Manzambi nicht auf dem Platz. Oder anders gesagt: In den 200 WM-Minuten mit Manzambi jubelten die Schweizer acht Mal. In den 280 Minuten ohne ihn nur einmal.

Dass Yakin seinen Topskorer bereits vor dem Abschlusstraining am Freitagnachmittag (Ortszeit) aus dem Spiel nimmt, lässt auch die Hoffnungen auf einen Manzambi-Einsatz in einem möglichen WM-Halbfinal deutlich schwinden.

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