«Das crazy Oida!»
Österreich-Star fordert nach WM-Quali neuen Feiertag

1998 war Österreich letztmals bei einer WM dabei. Nun ist die Durststrecke vorbei. Und die Freude darüber riesengross. Von erfüllten Kindheitsträumen bis zum Wunsch nach einem neuen Feiertag.
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Die Österreicher feiern in Wien.
Foto: IMAGO/Branislav Racko

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Österreich qualifiziert sich erstmals seit 1998 für eine Weltmeisterschaft
  • Marko Arnautovic fordert aus diesem Anlass einen neuen Feiertag
  • Trainer Ralf Rangnick sind die WM-Gegner mit einer Ausnahme egal
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Lange müssen die Österreicher zittern. Dann werden sie erlöst. In der 77. Minute netzt Michael Gregoritsch (31) gegen Bosnien-Herzegowina. Es ist das Tor zum 1:1, das sich für die Österreicher wie ein Sieg anfühlt. Denn der eine Punkt reicht, um das Direktticket zu lösen. Und damit erstmals seit 1998 an der WM teilzunehmen.

Die Euphorie ist riesengross. «WM 2026: Das crazy Oida!» steht auf dem Plakat, mit dem die Spieler nach Schlusspfiff posieren. Marko Arnautovic (36) fordert, dass ein Feiertag ausgerufen wird. «Ich meine das ernst», betont er gegenüber österreichischen Medien. «Ich will gerne, dass die Leute wissen, am 18. November sind wir zur WM gefahren. Und sie sollen da auch feiern.»

Für Österreichs Rekordspieler ist die Mannschaft wie eine zweite Familie. «Alle haben sich diese WM verdient», betont er. Und verrät: «Seit vier oder fünf Jahren habe ich Stress mit meiner Frau, die sagt, kannst du bitte zu Hause bleiben, du bist schon alt.» Jetzt dürfte auch sie sich mit ihrem Mann freuen, dass er nächsten Sommer nicht zu Hause ist.

«Kindheitstraum ist jetzt Realität»

Wie viel Arnautovic die WM-Teilnahme bedeutet, zeigt ein emotionales Instagram-Video. «Ein Kindheitstraum ist jetzt Realität», schreibt er dazu. Und bezeichnet das Ganze als «ohne Zweifel den stolzesten Moment meiner Karriere».

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Emotional ist der Abend auch für David Alaba (33). Er ist mehrfacher deutscher und spanischer Meister, hat die Champions League und die Klub-WM gewonnen. Nur für die WM hat er sich noch nie qualifiziert. Und dann hat Alaba gleich doppelt Grund zur Freude. Denn am gleichen Tag hat sein Papa Geburtstag. «Es wird gscheit gefeiert, zu 100 Prozent!», kündigt er an. «Das haben wir uns auch verdient.»

Rangnick wünscht sich einen Gegner nicht

Schon auf dem Rasen wird mit dem Feiern begonnen, in der Kabine geht es nahtlos weiter. Auch Trainer Ralf Rangnick (67) ist mittendrin dabei. «Ich fühle mich ja schon als halber Österreicher», meint der Deutsche. «Es macht Spass mit dieser Gruppe zu arbeiten.» Auf wen seine Mannschaft an der WM trifft, ist ihm relativ egal. Nur ein Gegner müsse nicht unbedingt sein: Deutschland.

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Bei der letzten WM-Teilnahme hiessen die Gegner indes Kamerun (1:1), Chile (1:1) und Italien (1:2). Die ersten beiden haben sich dieses Mal nicht qualifiziert. Ob es zu einem Wiedersehen mit Italien kommen kann, wird sich zeigen. Der vierfache Weltmeister muss erst noch die Hürde Playoffs meistern.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
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Mexiko
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Südafrika
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0
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3
Südkorea
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0
0
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Tschechien
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0
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Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
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Kanada
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Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
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Katar
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Schweiz
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0
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Gruppe C
Mannschaft
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Marokko
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Haiti
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Schottland
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Gruppe D
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USA
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Australien
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Türkei
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Gruppe E
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Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ägypten
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Iran
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Saudi Arabien
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Demokratische Republik Kongo
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Mannschaft
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England
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