Finnische Torhüterin zum FCB
Die 21-jährige Finnin Nanna Leivonen stösst ab sofort von Jyväskylän Pallokerho, einem finnischen Erstligisten, zum FC Basel. Die U23-Nationalkeeperin hat beim Tabellenfünften der Women's Super League bis Ende 2029 unterschrieben.
«Mit der Verpflichtung von Nanna Leivonen verstärken wir unser Torhüterinnen-Team gezielt mit einer jungen und doch bereits erfahrenen Spielerin mit viel Perspektive», sagt Fabian Sangines, der Leiter Frauenfussball beim FCB.
Jean-Paul N'Djoli wechselt zum FC Wil
Der FC Wil kann neu auf die Dienste von Jean-Paul N'Djoli (25) zählen: Der französische Mittelstürmer wechselt auf die Rückrunde hin vom Promotion-League-Klub SC Brühl zum aktuellen Tabellensiebten der Challenge League. N'Djoli ist mit seinen zwölf Toren aus 16 Spielen derzeit der zweitbeste Torschütze in der dritten Schweizer Liga.
Gleichzeitig vermeldet der Ostschweizer Klub den Abgang von Torhüter Abdullah Laidani (22) zum italienischen Zweitligisten Modena. Der schweizerisch-algerische Doppelbürger lief insgesamt 37 Mal für den FC Wil auf, hat seinen Platz als Nummer 1 im letzten Sommer aber an Gentrit Muslija (19) abgeben müssen und ist in dieser Saison noch nicht zum Einsatz gekommen.
Laura Vetterlein übernimmt GC-Frauen
Die GC-Frauen präsentieren die Nachfolgerin von Ex-Coach Joao Paiva: Laura Vetterlein (33) ist die neue Cheftrainerin. Die deutsche Ex-Fussballerin war zuletzt Assistenztrainerin bei den FCB-Frauen und beim ungarischen Nationalteam. Als Spielerin hat sie mit dem VfL Wolfsburg je zweimal die Champions League, den Meistertitel und den DFB-Pokal gewonnen. Von 2021 bis 2023 spielte sie zudem für den FCZ, holte in der zweiten Saison den Meistertitel und beendete danach ihre Saison. «Mit Laura gewinnen wir eine Trainerin, die den Schweizer Fussball hervorragend kennt und internationale Erfahrung vereint», sagt Sportchef Theo Karapetsas.
Neben Vetterlein stossen auch Anna-Lisa Timm (Athletiktrainerin) und Lars Neugebauer (Torwarttrainer) zum Staff.
Nati-Youngster wechselt nach Deutschland
Lia Kamber (19) verlässt den FC Basel und wird künftig für den Bundesligisten Union Berlin auflaufen. Vor gut einem Jahr wechselte die Mittelfeldspielerin von Luzern zum FCB, wo sie sich schnell zur Stammspielerin entwickelte. Für den FCB erzielte sie in 29 Spielen acht Treffer. In der Nati kam Kamber bisher in zwei Testspielen zum Einsatz.
«Ich freue mich riesig auf meine Zeit bei Union. Schon aus der Ferne habe ich mitbekommen, wie viel Begeisterung und Herzblut hier in den Fussball gesteckt wird», wird Kamber in Unions Medienmitteilung zitiert.
GC-Frauen trennen sich von Trainer Paiva
Die GC-Frauen trennen sich von Joao Paiva. Der 42-Jährige verlässt den Klub per sofort, das geben die Grasshoppers am Freitagnachmittag auf den sozialen Medien bekannt. Präsident Heinz Spross begründet den Schritt mit einer strategischen Neuausrichtung im Hinblick auf die sportliche Weiterentwicklung des Teams. Der bestehende Betreuerstab bleibt im Amt, die Trainer-Nachfolge ist noch offen.
Unter der Leitung von Paiva holten die GC-Frauen 2025 den Vize-Meistertitel und qualifizierten sich erstmals in der Klubgeschichte für den Uefa Women’s Europacup.
Wunderlin wird Sportdirektorin bei Thuns Frauenteam
Marisa Wunderlin (38) übernimmt per sofort die neue Stelle der Sportdirektorin beim Frauenteam des FC Thun. «Die neu geschaffene Teilzeit-Stelle soll die bestmögliche strukturelle und sportliche Entwicklung sowie Einbindung des Frauenfussballs beim FC Thun erreichen», schreibt der Klub in der Mitteilung. Die 38-Jährige, die nur eine von drei Frauen in der Schweiz ist, die das Uefa Pro-Diplom besitzen, war bis Sommer Cheftrainerin beim FC St. Gallen.
WM-Fahrer steht vor einem Wechsel in die Super League
Wechselt ein WM-Fahrer in die Schweiz? Laut dem deutschen Transferexperten Florian Plettenberg steht Lugano vor der Verpflichtung des Haitianers Hannes Delcroix (26) von Premier-League-Klub Burnley.
Die Verhandlungen über eine Ablöse sollen demnach kurz dem Abschluss stehen. Noch in dieser Woche könnte Delcroix für den Medizincheck ins Tessin reisen.
Delcroix hat seine Karriere in Belgien begonnen, über die Jugendabteilung von Anderlecht landete er im August 2023 bei Burnley. Die Engländer haben damals kolportierte drei Millionen Euro für seine Dienste bezahlt – finden in der laufenden Saison aber keine Verwendung mehr für den gelernten Innenverteidiger.
Sesa heuert bei Schaffhausen an
David Sesa übernimmt per 1. Januar den FC Schaffhausen. Mit dem 52-jährigen Zürcher soll es auf dem Trainerposten in Schaffhausen wieder ruhiger werden.
Zuletzt herrschte unter den Trainern in Schaffhausen ein Kommen und Gehen. Hakan Yakin trainierte den FCS kurzfristig letzten Frühling. Vorher stand Ciriaco Sforza an der Seitenlinie. Diese Saison wurde mit Fabio Digenti in Angriff genommen; die letzten 82 Tage wirkte Teodoro Palatella als Interims-Lösung.
Zuletzt führte David Sesa den FC Rapperswil-Jona erfolgreich in die Challenge League. Das soll er mit Schaffhausen wiederholen. In der aktuellen Saison in der Promotion League ist Schaffhausen den Abstiegsplätzen (fünf Punkte Vorsprung) aber viel näher als dem Aufstieg (23 Punkte Rückstand auf Leader Kriens).
Sesa wirkte als Trainer schon in Bellinzona sowie als Co-Trainer in Aegypten (Al Ahly) und in Belgien (RSC Anderlecht).
Nizza-Trainer muss wohl gehen
Bei Nizza läuft es in dieser Saison so gar nicht. In der Liga belegt der Klub aus Südfrankreich derzeit Platz 13, in der Europa League stehen die Franzosen mit 0 Punkten auf dem letzten Platz. Nun vermeldet «'L’Équipe», dass Franck Haise nicht länger Nizza-Trainer ist. Mehr dazu erfährst du hier.
Real Madrid will Vinicius-Ablöse in PSG-Star investieren
Vinicius Junior steht bei Real Madrid vor einem Abgang, da die Vertragsgespräche wegen Gehaltsforderungen stocken. Die Madrilenen planen deshalb den Verkauf des brasilianischen Nationalspielers. Mit dem Geld aus dem Transfer soll ein neuer Mittelfeld-Regisseur nach Spanien kommen. Als Wunschkandidat gilt dabei ein PSG-Star. Mehr dazu erfährst du hier.
Anfang bleibt Trainer bei Itten-Klub Fortuna
Markus Anfang soll den kriselnden Fussball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf, bei dem Nati-Stümer Cedric Itten unter Vertrag steht, vor dem Abstieg retten. Die weitere Zusammenarbeit mit dem Trainer verkündet der neue Sportvorstand Sven Mislintat am Sonntag. «Die Leistungen der letzten Spiele, die Arbeit von Markus Anfang auf und neben dem Trainingsplatz und die Gespräche haben gezeigt, dass wir gemeinsam auf dem richtigen Weg sind, um aus der schwierigen Phase wieder rauszukommen», sagt Mislintat. Der Vertrag von Anfang läuft bis Juni 2027.
Anfang (51) hatte den Trainerposten bei den Rheinländern erst im Oktober als Nachfolger von Daniel Thioune übernommen. Trotz eines Sieges gegen die SpVgg Greuther Fürth vor der Winterpause (2:1) überwintern die Düsseldorfer auf Relegationsplatz 16. Mislintat hatte im Dezember die Nachfolge von Klaus Allofs angetreten. Die Trainerfrage hatte der neue starke Mann zunächst unbeantwortet gelassen.