Tragödie im Freundschaftsspiel
Fussballer stirbt mit nur 25 Jahren

Beim Freundschaftsspiel zwischen dem portugiesischen Viertligisten Real Massamá und dem Erstligisten Estrela da Amadora bricht Quévin Castro auf dem Feld zusammen. Später im Spital wird der Tod des portugiesisch-englischen Doppelbürgers festgestellt.
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Quévin Castro ist im Alter von 25 Jahren verstorben.
Foto: IMAGO/News Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Quévin Castro, 25, stirbt bei Testspiel in Malveira am Samstag
  • Trotz Wiederbelebung und Spitaltransport konnte der Fussballer nicht gerettet werden
  • Das Unglück ereignete sich in der 10. Minute des Spiels
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Blick Sportdesk

Quévin Castro, ein 25-jähriger Fussballspieler des portugiesischen Viertligisten Real Massamá, ist am Samstagmorgen während eines Testspiels gegen den Erstligisten Estrela da Amadora ums Leben gekommen.

Das Unglück ereignete sich bereits nach wenigen Minuten. Das ehemalige Chelsea-Talent, das erst in dieser Saison zum Verein gestossen war, brach in der 10. Spielminute plötzlich auf dem Spielfeld zusammen. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmassnahmen durch die medizinischen Teams beider Mannschaften und dem Einsatz eines Defibrillators konnte Castro nicht mehr gerettet werden. Der Spieler wurde noch ins Spital gebracht, wo schliesslich sein Tod festgestellt wurde.

«Quévin war mehr als nur ein Spieler»

Der Verein Estrela da Amadora zeigt sich tief betroffen von dem Verlust und äussert sich in einer offiziellen Stellungnahme: «Estrela da Amadora möchte hiermit sein tiefstes Beileid zum Tod von Quévin Castro, Spieler der Real Massamá, ausdrücken. In dieser Zeit tiefer Trauer sprechen wir der Familie und den Freunden von Quévin Castro sowie der gesamten Struktur von Real Massamá unser aufrichtiges Mitgefühl aus. Unsere Gedanken sind bei allen, die ihm nahestanden. Ruhe in Frieden, Quévin.»

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Auch Real Massamá teilte seine Trauer und veröffentlichte in den Sozialen Medien einen emotionalen Nachruf. «Quévin Castro war viel mehr als nur ein Spieler, er war ein geschätztes Mitglied unserer Sportfamilie und hinterliess unauslöschliche Spuren in den Herzen all derjenigen, die ihn kannten, auf und neben dem Platz», hiess es in der Mitteilung des Clubs.

Nicht der erste Fall

Quévin Castro reiht sich in die Liste von Fussballspielern ein, die auf dem Spielfeld ihr Leben verloren. Es kam während der vergangenen Jahre zu ähnlichen tragischen Vorfällen, darunter Marc-Vivien Foé (†26), der 2003 während eines Spiels der kamerunischen Nationalmannschaft verstarb, oder Miklós Fehér (†24), der 2004 beim Benfica-Spiel gegen Vitória Guimarães nach einem Herzstillstand ums Leben kam. Weitere bekannte Namen sind Antonio Puerta (†22), der 2007 im Spiel für Sevilla zusammenbrach, oder Piermario Morosini (†25), der 2012 während eines Spiels für Livorno verstarb.

Die genaue Ursache für den plötzlichen Tod von Quévin Castro bleibt unklar. Der tragische Verlust eines so jungen Talents hat tiefe Betroffenheit in der portugiesischen Fussballwelt ausgelöst. 

Dieser Artikel ist zuerst auf «abola.pt» erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag. 

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