YB will Meisterexpress drosseln
«Wegen solcher Storys lieben wir den Fussball»

Erst einmal hat YB in dieser Saison drei Siege in Serie gefeiert. Nun wollen die Berner das erneut schaffen. Und müssen dafür gegen Leader Thun ran. Hier kommt das YB-Inside.
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Chris Bedia ist der Super-Joker der Liga; er traf schon sieben Mal als Einwechselspieler.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Die News der Woche

YB kann doch noch zweimal in Serie in der Liga gewinnen. Das 2:1 gegen Luzern war drei Tage nach dem 3:0 gegen Zürich das erste Mal seit Mitte November, dass die Berner zwei Super-League-Siege in Serie feiern konnten. Drei Siege in Folge gelangen dem früheren Serienmeister in dieser Saison erst einmal – dank eines Heimsiegs am 28. September gegen ... Thun (4:2).

Die grosse Frage

Kann YB die Serie von Thun stoppen? Seit elf Spielen ist der Aufsteiger ungeschlagen. Kann ausgerechnet der Kantonsrivale im ausverkauften Wankdorf die längste Serie der Ungeschlagenheit eines Aufsteigers in der Geschichte der Super League beenden?

Gesagt ist gesagt

«Deswegen lieben wir doch den Fussball. Weil er seine eigenen Gesetze hat und solche Storys um die Welt gehen.» Christian Fassnacht (32) mag seinem Ex-Klub den sich anbahnenden ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte gönnen. Im Berner Oberland hatte der Zürcher einst seine Super-League-Karriere gestartet. Doch am Sonntag lässt «Fasi» seine Sympathien für Oberländer für 90 Minuten ruhen – wie bereits im Hinspiel. Zum 4:2 Ende September im Wankdorf hatte Fassnacht ein Tor und einen Assist beigesteuert.

Mögliche Aufstellung

Keller; Valery, Wüthrich, Benito, Bukinac; Lauper, Fernandes; Fassnacht, Sanches, Monteiro; Essende. 

Wer fehlt?

Andrews, Conte und Hadjam sind verletzt.

Neben dem Platz

Geld schiesst keine Tore. Zumindest nicht, wenn man die Zahlen zwischen den beiden Kantonsrivalen vergleicht. YB operiert mit einem Budget von ca. 60 Millionen Franken, die Thuner mit einem von 15 Millionen. Die Berner Oberländer holten aber 23 Punkte mehr. Sprich bei YB kostete ein Punkt bislang 1,4 Mio, beim Kantonsrivalen 230'000, also sechs Mal weniger. Und auch die Transfer-Ausgaben sprechen Bände. YB investierte in dieser Saison laut Transfermarkt 19 Millionen Franken für neues Personal, Thun gerade mal 1,7 Mio. 

Hast du gewusst, dass...

... dass YB gegen Thun die letzten sechs Heimspiele in Liga gewonnen hat? Das ist die längste Siegesserie gegen diesen Gegner in der Super League. Nur gegen Luzern (7) hat YB zu Hause eine längere Siegesserie in der Liga.

Aufgepasst auf

... auf die YB-Joker. 15 Mal traf in dieser Saison ein Einwechselspieler für YB – das ist Liga-Bestwert. Fast die Hälfte davon gehen auf das Konto von Chris Bedia, der vor einer Woche gegen den FCZ (3:0) seine Tore 6 und 7 als Joker erzielt hat.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 28 Runden:

  1. Keller 4,0
  2. Sanches 4,0
  3. Hadjam 3,9

Hier gehts zu allen Berner Noten.

Der Schiedsrichter

Sandro Schärer pfeift das Berner Kantonsderby. Vor dem Videobildschirm sitzt Lukas Fähndrich als VAR.

Der Gegner

YB-Leihgabe Kastriot Imeri blüht immer mehr auf in Thun. Nach gut einem halben Jahr ist er schon auf denselben Skorerwerten in der Liga wie nach drei Jahren YB! Hier erscheint das Thun-Inside.

29

Runde

Sa., Servette - FCZ, 18 Uhr
Sa., Sion - Winterthur, 18 Uhr
Sa., Lugano - Luzern, 20.30 Uhr
So., St. Gallen - Basel, 14 Uhr
So., GC - Lausanne, 16.30 Uhr
So., YB - Thun, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
28
33
65
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
28
20
51
3
FC Lugano
FC Lugano
28
12
49
4
FC Basel
FC Basel
28
7
46
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
28
4
42
6
FC Sion
FC Sion
0:1
29
7
41
7
FC Luzern
FC Luzern
28
1
33
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
28
-3
33
9
Servette FC
Servette FC
1:0
29
-6
33
10
FC Zürich
FC Zürich
0:1
29
-16
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
28
-13
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
1:0
29
-46
18
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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