Wird er zum FCZ-Retter?
Neo-Zürcher Hack: «Fabian Frei war sauer auf mich»

Was Trainer Dennis Hediger von Alexander Hack verlangt. Warum Hacks einstiger Teamkollege Fabian Frei verschnupft war. Und mit wem der Deutsche ein Duo wie Feuer und Eis bilden könnte.
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«Es ist seine Aufgabe, dass er die anderen Spieler besser macht.» FCZ-Trainer Dennis Hediger über den neuen Abwehrchef Alexander Hack.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

  • FC Zürich siegt gegen Winterthur nach sieben sieglosen Spielen seit Dezember
  • Neuzugang Alexander Hack (32) überzeugt, bringt Souveränität und Ruhe ins Team
  • Hack absolvierte sein erstes Spiel seit zweieinhalb Monaten Pause
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Florian RazReporter Fussball

Das wichtige Spiel gegen den FC Winterthur ist gewonnen. Aber die Zürcher Spieler bleiben auch offensiv, als sie in die Interview-Zone kommen. «Ich habe gehört, wir hätten in Basel auch in Überzahl verloren», sagt Lindrit Kamberi (26). «Wir sind doch das schlechteste Team der Liga», meint Bledian Krasniqi (24).

Es sind Anspielungen auf Aussagen in der letzten Ausgabe des Blick-Podcasts «FORZA!». Eine Reaktion mit Augenzwinkern, aber auch etwas Biss. Gut so! Biss braucht dieses Zürcher Team nämlich unbedingt, wenn es Spiele gewinnen will.

Und was die Aussage mit dem schlechtesten Team der Liga betrifft: Vielleicht hat sich das inzwischen ja erledigt? Zumindest lässt der erste Auftritt von Alexander Hack (32) darauf hoffen, dass die Zürcher defensiv nicht mehr so viele Systemausfälle zu beklagen haben wie in den sieben sieglosen Spielen seit dem 6. Dezember.

Das Lob des FCZ-Trainers

Trainer Dennis Hediger (39) jedenfalls ist voll des Lobes, wenn er über seinen neuen Abwehrchef spricht: «Er strahlt Souveränität und Ruhe aus.» Gut, das ist in den vogelwilden Startminuten des FCZ vielleicht noch nicht zu sehen. Aber je länger das Spiel dauert, umso gefestigter wirkt die Zürcher Abwehr.

Das liegt auch an Hack, der sich in Zürich mit einer gehobenen Erwartungshaltung konfrontiert sieht. «Es ist seine Aufgabe, dass er die anderen Spieler besser macht», verlangt Hediger.

Keine kleine Aufgabe. Aber der Deutsche wirkt nach der Partie sehr gelassen. «Klar soll ich meine Erfahrung aus der Bundesliga einbringen und auch die jungen Spieler führen», erzählt er: «Aber heute musste ich da gar nicht viel tun. Das haben die Jungs super gemacht.»

Sich selber sieht Hack noch nicht bei hundert Prozent, «schliesslich war das mein erstes Spiel seit zweieinhalb Monaten». Aber es ist ihm anzumerken, dass es ihm Spass macht, nach einem missglückten Abstecher in die USA wieder in Europa Fussball zu spielen.

Wiedersehen mit einstigen Mainzer Kollegen

Und er freut sich darauf, hoffentlich bald zwei alte Schweizer Kollegen aus gemeinsamen Mainzer Tagen zu treffen: Silvan Widmer (32) und Fabian Frei (37). Wobei Frei erst nach dem vollzogenen Transfer von Hacks Umzug in die Schweiz erfahren hat. «Ich habe ihm danach kurz geschrieben. Er war sichtlich sauer, dass ich es ihm nicht vorher gesagt habe», erzählt Hack mit einem Lachen.

Jetzt geht es für ihn erst einmal darum, eine Wohnung in Zürich zu finden. Wobei er den mentalen Vorteil hat, dass er zuletzt in New York gewohnt hat. Die hohen Wohnungspreise dürften ihn also kaum schockieren.

Auf dem Platz dürfte er demnächst auf einen weiteren Routinier treffen, der die jungen FCZ-Spieler führen soll: Valon Berisha (33), der am Mittwochmittag aus Linz nach Zürich gewechselt ist. Wobei Trainer Hediger zum Mittelfeldspieler des kosovarischen Nationalteams sagt: «Er ist ganz anders als Alex. Valon brennt, er ist immer unter Strom, immer unter Spannung.»

Zwei wie Feuer und Eis also? Klingt irgendwie nach einer erfolgversprechenden Kombination.

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Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
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23
24
52
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
23
15
42
3
FC Lugano
FC Lugano
24
11
42
4
FC Basel
FC Basel
23
9
39
5
FC Sion
FC Sion
23
6
34
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
24
-3
33
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
23
2
29
8
FC Zürich
FC Zürich
24
-9
28
9
FC Luzern
FC Luzern
24
-2
27
10
Servette FC
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24
-7
26
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
24
-12
20
12
FC Winterthur
FC Winterthur
23
-34
14
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