Zehn verrückte Minuten reichen: Abels schiesst Winti runter
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Nach dem Knall in der Kabine
Jetzt reisen die Grasshoppers mit dem B-Team nach Lausanne

Am Sonntag haben Sportchef Sutter und Trainer Zeidler die U21 von GC sehr genau angeschaut. Jetzt ist klar, warum. Davor aber haben in der Pause des Winti-Spiels die Wände der GC-Garderobe gewackelt.
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«Nur 48 Stunden Pause, das wäre nicht gut gewesen»: GC-Trainer Peter Zeidler ist froh, dass er Spieler gegen Lausanne ausruhen lassen kann.
Foto: Roger Albrecht/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Grasshoppers setzen am Samstag gegen Lausanne auf ein B-Team
  • Trainer Zeidler plant Einsätze von U21-Spielern für Super-League-Spiel
  • In der Pause des Winti-Spiels haben laut Zeidler «die Wände gewackelt»
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Florian RazReporter Fussball

Schon von Laurent Seji (18) gehört? Oder von Nahom Tesfom (22)? Nein? Demis Fiechter (20) vielleicht? Gut möglich, dass all diese Spieler schon in wenigen Tagen zu ihrem Debüt in der Super League kommen werden.

Am Sonntag soll Alain Sutter (58) ein sehr genauer Beobachter gewesen sein, als die U21 in der 1. Liga Classic zu Hause gegen Delémont 2:0 gewonnen hat. Peter Zeidler (63) war auch da. Und seit dem Dienstagabend ist auch klar, warum Sportchef und Trainer der Grasshoppers so interessiert waren an der zweiten GC-Mannschaft.

Vielleicht ein wenig, weil die U21 souveräner Spitzenreiter ihrer Gruppe in der vierthöchsten Schweizer Spielkasse ist. Vor allem aber, weil die Grasshoppers am Samstag mit einem B-Team an ihr Super-League-Spiel nach Lausanne reisen werden. «Ich habe die U21 gesehen am Sonntag. Von daher können wir ein paar holen von dort», gibt Zeidler unumwunden zu.

«Ein schöner Ausflug in eine schöne Region»

Der Grund ist klar: die kurze Vorbereitungszeit auf das Hinspiel der Barrage, das am kommenden Montag stattfinden wird. Während der Gegner aus der Challenge League immerhin Samstag und Sonntag frei hat, um sich nach seinem letzten Spiel in der Liga zu erholen, spielt GC ja erst am Samstag im Stade de la Tuilière.

Umso erleichterter ist Trainer Zeidler, dass seine Grasshoppers nun bereits vor der Reise an den Genfersee ihren Platz in der Barrage auf sicher haben. «Das wäre schon ein Novum gewesen, dass man in der Super League nur 48 Stunden Pause hat. Das wäre nicht gut gewesen», stellt er nach dem 3:2-Sieg über Winterthur fest.

Aber nun hat sich der vermeintliche Nachteil sogar in einen Vorteil für die Grasshoppers gedreht. Die möglichen Barrage-Gegner Vaduz und Aarau können in ihren Spielen am Freitag nämlich niemanden schonen. Sie kämpfen im Fernduell um den möglichen Direktaufstieg und werden alle Kräfte mobilisieren.

GC dagegen kann mit den Worten Zeidlers «einen schönen Ausflug in die schöne Region Lausanne» machen. Und dabei jenen Spielern eine Ruhepause gönnen, die das dringend nötig haben.

«Ich glaube, Winterthur hat Angst gehabt»
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Die Stimmen zum GC-Sieg:«Ich glaube, Winterthur hat Angst gehabt»

«Es haben die Wände gewackelt»

Gut möglich, dass einige nicht nur die Beine schonen müssen. Sondern auch die Stimmbänder. In der Pause des Winterthur-Spiels wird es nämlich richtig laut in der GC-Garderobe. «Ein paar Spieler haben gebrüllt, dass die Wände gewackelt haben», erzählt Zeidler. «Ob das der nötige Effekt war, weiss ich nicht. Meine Aufgabe war eher, alle zu beruhigen.»

Etwas davon hat gewirkt. Vielleicht ja sogar beides. Und so blicken die Grasshoppers, die während einer Stunde schon fast wie ein designierter Absteiger ausgesehen haben, plötzlich wieder mit Mut auf die letzten Aufgaben. Und Peter Zeidler gibt wie immer den unbeugsamen Optimisten: «Barrage ist toll, da freuen wir uns drauf!»

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
36
33
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
36
23
66
3
FC Lugano
FC Lugano
36
13
63
4
FC Sion
FC Sion
36
23
61
5
FC Basel
FC Basel
36
3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
36
6
51
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
37
7
50
2
Servette FC
Servette FC
37
6
50
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
37
-12
42
4
FC Zürich
FC Zürich
37
-21
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
37
-28
30
6
FC Winterthur
FC Winterthur
37
-53
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
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