Ultra-Ultimatum nach Cup-Krawallen
YB-Fans sollen sich stellen – sonst landen ihre Fotos im Netz

Rund um das Cup-Spiel zwischen Aarau und YB (0:1) im vergangenen September ist es zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Die Aargauer Behörden sehen sich bei den Ermittlungen nun in der Sackgasse – und stellen ein Ultimatum.
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Rund um das Cup-Spiel zwischen Aarau und YB im September kam es zu heftigen Ausschreitungen. Nun kündigen die Aargauer Behörden an, öffentlich nach fehlbaren Berner Anhängern fahnden zu wollen.
Foto: Marc Schumacher/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Staatsanwaltschaft Aarau-Lenzburg plant öffentliche Fahndung nach Krawallen beim Cup-Spiel im September
  • Ultimatum: Beteiligte sollen sich bis 15. April melden, sonst Bildveröffentlichung
  • 200'000 Franken Sachschaden; YB und Aarau mit 12'000 und 1500 Franken gebüsst
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

In der juristischen Aufarbeitung des Cup-Spiels zwischen Aarau und YB im September kündigt die zuständige Staatsanwaltschaft Aarau-Lenzburg eine Öffentlichkeitsfahndung an, wie sie am Mittwoch in einer Mitteilung schreibt.

Diese ist mit einem Ultimatum verknüpft: Sollten sich die fehlbaren Personen, die die Aargauer Behörden vor allem in YB-Fankreisen vermutet, bis am 15. April nicht freiwillig stellen, würde das aufgenommene Bildmaterial veröffentlicht – zunächst verpixelt, zu einem spätern Zeitpunkt dann allenfalls auch unzensiert.

Mit diesem Vorgehen will die Polizei weitere Personen identifizieren, die an damals begangenen strafbaren Handlungen beteiligt gewesen sind. Die Rede ist von Sachbeschädigungen, Störungen des öffentlichen Verkehrs und Landfriedensbruch. Nachdem man bereits einige Querulanten hat ausmachen und befragen können, seien die Möglichkeiten zur Ermittlung mittlerweile «ausgeschöpft», heisst es in der Mitteilung weiter – deshalb nun die Ankündigung einer öffentlichen Fahndung.

Feuerwerk und Scharmützel

Rund um das Spiel ist es zu massiven Ausschreitungen gekommen: Schon im Stadion selbst zündeten die Berner Fans intensiv Feuerwerk, woraufhin mehrere Personen mit Verbrennungen ins Spital gebracht werden musste. Danach gab es am Bahnhof Aarau heftige Auseinandersetzungen zwischen Teilen der Anhängerschaft und der Polizei. Diese beziffert den Sachschaden auf rund 200'000 Franken.

Für das Verhalten ihrer Fans sind beiden Vereinen schon Bussen aufgebrummt worden – bei YB ist diese auf knapp 12'000 Franken angesetzt, Aarau muss 1500 Franken bezahlen. Aus YB-Sicht ging die Partie der 2. Cup-Runde mit 0:1 verloren.

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Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
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32
36
71
2
FC St. Gallen
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32
24
59
3
FC Lugano
FC Lugano
32
11
54
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
32
13
49
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
32
5
47
7
FC Luzern
FC Luzern
32
3
39
8
Servette FC
Servette FC
32
0
39
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
32
-7
39
10
FC Zürich
FC Zürich
32
-17
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
32
-27
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
32
-49
19
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