Darum gehts
- Brand zerstört FCB-Garderobe im St. Jakob-Park, Bereich bleibt vorerst gesperrt
- Starker Rauch hat fast gesamten Bereich unbenutzbar gemacht, Material ausgeliehen
- Heimspiel gegen Sion am 26. April fraglich, Reinigung dauert Wochen
Auch fast 48 Stunden nach dem Brand im Garderobentrakt des FCB ist von ausserhalb des St. Jakob-Parks nichts vom verheerenden Schaden zu erkennen. Der betroffene Bereich im ersten Untergeschoss des Joggelis ist nach wie vor von den Behörden versiegelt. Der Klub dürfte frühstens im Verlaufe des Montags mit der Räumung beginnen können, nachdem sämtliche Untersuchungen abgeschlossen sind. Blick hatte am Samstag berichtet, dass das Feuer im Saunabereich ausgebrochen war. FCB-Sportchef Daniel Stucki (44) bestätigte diese Information später gegenüber SRF.
Obwohl es nur in einem Teil der Basler Garderobe gebrannt hat, ist durch die starke Rauchentwicklung praktisch der gesamte Bereich komplett zerstört worden. Ein Foto, das Blick vorliegt, zeigt ein Schuhregal, das mit giftigem Russ bedeckt ist. Es lässt erahnen, wie stark das Feuer gewütet haben muss.
Trotzdem will der FCB bereits am Montag den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen. Im Fanshop neben dem Stadion hat man darum bereits am Samstag damit begonnen, Trainingsmaterial nachzudrucken. «Wir hatten überhaupt kein Material mehr. Wir mussten sogar bei anderen Klubs Bälle anfragen», so Stucki.
Heimspiel gegen Sion in Gefahr?
Bis auf Weiteres wird die Profi-Mannschaft die Infrastruktur auf dem FCB-Campus nutzen. Dort trainiert das Team von Stephan Lichtsteiner zwar auch sonst gelegentlich, sämtliche Räumlichkeiten sind aber dem Nachwuchs vorbehalten. Wie Stucki erklärt, werden den Profis von der Stiftung Nachwuchs-Campus nun vorübergehend auch Büros und Physioeinrichtungen zur Verfügung gestellt.
Das auf kommenden Samstag verschobene Auswärtsspiel in Thun wird darum wie geplant stattfinden können. Hinter dem Auftakt in die Championship Group am 26. April zu Hause gegen den FC Sion steht dagegen ein grosses Fragezeichen. «Nach aktuellem Stand sehe ich das eher schwierig», urteilt Stucki. Schliesslich sei beim Brand auch die Gästekabine stark in Leidenschaft gezogen worden. Die Reinigungsarbeiten dürften aufgrund des giftigen Russes mehrere Wochen in Anspruch nehmen.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 32 | 36 | 71 | |
2 | FC St. Gallen | 33 | 24 | 60 | |
3 | FC Lugano | 33 | 12 | 57 | |
4 | FC Basel | 32 | 8 | 53 | |
5 | FC Sion | 33 | 16 | 52 | |
6 | BSC Young Boys | 33 | 5 | 48 | |
7 | FC Luzern | 33 | 3 | 40 | |
8 | Servette FC | 33 | 0 | 40 | |
9 | FC Lausanne-Sport | 33 | -10 | 39 | |
10 | FC Zürich | 33 | -18 | 34 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 33 | -25 | 27 | |
12 | FC Winterthur | 33 | -51 | 19 |