Hüppi: «Europäischer Platz ist weg – Ziel nicht erreicht!»
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Bilanz von FCSG-Präsident:Hüppi: «Europäischer Platz ist weg – Ziel nicht erreicht!»

Trainerentlassung gefordert
So reagiert FCSG-Maassen auf heftige Experten-Kritik

Der FCSG murkst sich in die Sommerpause, trotzdem kommen am Samstag gegen Zürich wieder über 19'000 Fans. Wie FCSG-Coach Enrico Maassen auf Kritik reagiert. Welche Musik er hört. Und welche Erklärung er für das Verpassen der Saisonziele hat.
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Espen-Boss Matthias Hüppi (r.) steht «wie eine Wand» hinter Coach Maassen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Erich Vogel kritisiert St. Gallens Trainer Maassen für falschen Fussballstil
  • Maassen reagiert gelassen, betont breites taktisches Repertoire und Musikgeschmack
  • St. Gallen hat fünf Punkte weniger als letzte Saison
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Stefan KreisReporter Fussball

Erich Vogel ist zwar schon 86 Jahre alt, seine öffentlichen Aussagen aber sind so pointiert wie eh und je. Auf «Blue» forderte die Manager-Legende die Entlassung von St. Gallens Trainer Enrico Maassen. Weil der FCSG für «Heavy-Metal-Fussball» stehe, Maassen aber ein Sinfoniker sei. «Nach St. Gallen ging man nie gerne als Spieler. Heute gehst du ohne Probleme dorthin. Sie spielen völlig falsch Fussball.» Statt auf Tempo-Fussball setze Maassen auf einen gepflegten Ansatz. Das sei falsch. Darum müsse er gehen. 

Auf die Aussagen von Vogel angesprochen, reagiert Maassen gelassen, lächelt die Kritik einfach weg: «Meinungen gehören dazu, das ist ein Stück weit auch Unterhaltung. Ich selbst würde so etwas nie öffentlich von mir geben.» Auf die Frage, welche Musik er höre, antwortet der 41-Jährige: «Schon auch Heavy Metal, aber in Sachen Musik bin ich breit unterwegs.» 

Maassen nennt Hauptgrund für die Misere

Auch in taktischen Fragen hat er ein breites Repertoire. Drei verschiedene Grundformationen probierte der Trainer in dieser Saison aus. Zu Beginn startete er im von Ex-Coach Peter Zeidler bevorzugten Rauten-System, dann liess er mit zwei Sechsern spielen, ehe er in der Schlussphase der Saison auf eine Dreierkette umstellte.

Funktionieren tut das Ganze nur bedingt. Im Vergleich zur letzten Saison haben die St. Galler fünf Punkte weniger auf dem Konto und spielen, statt um Europa, um rein gar nichts mehr. 

Auf die Gründe angesprochen, warum man nach der Cup-Blamage gegen Bellinzona auch das zweite Saisonziel verpasst habe, antwortet Maassen: «Unser grösstes Thema ist ganz klar die mangelnde Chancenverwertung.» 

Ob sich das am Samstag gegen den FCZ ändern wird? 

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
19
16
40
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
19
5
33
4
FC Basel
FC Basel
19
8
32
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
19
0
29
6
FC Sion
FC Sion
18
4
27
7
FC Zürich
FC Zürich
19
-7
24
8
FC Luzern
FC Luzern
19
0
21
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
18
0
21
10
Servette FC
Servette FC
18
-6
20
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
19
-9
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
18
-27
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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