Meistertrainer Lustrinelli liefert als DJ Lustrigoal ab
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Ziswiler filmt für Blick:Meistertrainer Lustrinelli liefert als DJ Lustrigoal ab

Thuner Meistercoach ist heiss begehrt
Bundesligist ist Favorit im Rennen um Lustrinelli

Wohin zieht es Thuns Meistertrainer Mauro Lustrinelli? In Deutschland wird kolportiert, dass er zu Union Berlin wechseln werde. Doch es ist (noch) nicht so weit.
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Mauro Lustrinelli hat das Märchen mit dem FC Thun vollendet – kommts nun zum Abgang?
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mauro Lustrinelli könnte nach Thun-Märchen nach Deutschland wechseln
  • Union Berlin favorisiert den Tessiner als neuen Trainer, Gespräche laufen
  • Vier Klubs interessiert, darunter auch 1. FC Köln und italienische Teams
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Alain KunzReporter Fussball

Dass Mauro Lustrinelli (50) nach vier Jahren beim FC Thun mit dem Aufstieg in die Super League und dem völlig unerwarteten Meistermärchen weiterziehen würde, war zu erwarten. Ein logischer Schritt. Was hätte er in Thun noch zu gewinnen gehabt? Märchen werden immer nur einmal geschrieben.

Doch wohin soll es gehen? Die lautesten Lockrufe kommen aus der Bundesliga. Schon im Winter erschallten die. Doch damals war der Zeitpunkt der falsche. Lustrinelli wollte sein Märchen beim Underdog unbedingt fertig schreiben und diesen Sensationstitel holen. Der Rest der Geschichte hat ihm recht gegeben. Doch weil es nun geschafft ist, stimmt das Timing nun.

«Weit fortgeschrittene Gespräche»

Gleich vier Klubs haben sich um den Tessiner bemüht, Analysen gemacht, Informationen eingeholt. Sky-Reporter Florian Plettenberg lehnt sich schon weit aus dem Fenster: «Nach exklusiven Sky-Sport-Informationen ist die Trainerentscheidung bei Union Berlin intern schon gefallen – Lustrinelli soll die Eisernen zur kommenden Saison übernehmen. Die Union-Bosse Horst Heldt und Dirk Zingler befinden sich bereits in weit fortgeschrittenen Gesprächen mit dem 50-Jährigen.» 

Okay, das mag erst mal ein interner Entscheid sein. Denn ganz so weit ist es mit dem Deal (noch) nicht. Erstens gibt es weitere Interessenten aus der Bundesliga, bei denen nach wie vor analysiert wird und Gespräche geführt werden. So mit dem 1. FC Köln. Und auch italienische Klubs haben ein Auge auf den ehemaligen U21-Nati-Coach geworfen.

Union hatte Erfolg mit Fischer

Aber Union geht auch deshalb aus einer Position des Favoriten in das Lustrinelli-Rennen, weil das Ambiente im und rund um den Klub das richtige für diesen Schritt sein könnte. Berlin ist zwar eine Weltstadt und eine wilde Medienmetropole. Doch da kann Union Erfolg haben, wie es will. Das mediale Hauptinteresse wird immer der Hertha gehören. Selbst wenn die in der 2. Bundesliga ist. Was bedeutet: Bei Union kann man in Ruhe arbeiten. Auch die Klubverantwortlichen sind nicht bekannt für Schnellschüsse.

Und dann ist da natürlich die Geschichte mit einem anderen Schweizer Coach, mit Urs Fischer. Der Zürcher ist der erfolgreichste Trainer der Eisernen aller Zeiten, hat sie in die Bundesliga und dann auch noch in die Champions League geführt. Und weil Menschen gerne in Erinnerungen schwelgen, hat man sich bei Union an diese wunderbare Zeit erinnert.

Aber eben: Entschieden ist (noch) nichts. Weitere Gespräche folgen. Und weil der FC Thun am Sonntag in St. Gallen spielt (16.30 Uhr), ist gleichentags keine Entscheidung zu erwarten.

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