Stürmer hat sich schon von Teamkollegen verabschiedet
St. Gallens Top-Stürmer Geubbels vor Millionen-Abgang

Willem Geubbels hat sich laut Blick-Infos von seinen Teamkollegen verabschiedet. Dem FCSG winkt eine Millionen-Ablöse – doch auch ein anderer Klubs kassiert mit.
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Beim 4:1-Sieg gegen Servette dürfte Geubbels seine letzten Tore für den FCSG geschossen haben.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Willem Geubbels verlässt St. Gallen und wechselt wahrscheinlich zum Paris FC
  • Paris FC gehört Bernard Arnault, dem reichsten Mann Europas
  • Geubbels' Ablösesumme beträgt rund 10 Millionen Franken
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Stefan KreisReporter Fussball

Mitte Mai, nach dem 3:2-Sieg gegen den FC Zürich, schreibt Willem Geubbels (23) auf Instagram: «Last Dance!» Letzter Tanz. Was damals nach Abschiedsgruss klingt, nimmt nun nach dem 5:0-Sieg gegen Winterthur Formen an: Willem Geubbels steht vor dem Abgang. Laut Blick-Infos hat sich der Franzose von der Mannschaft verabschiedet. Viel spricht dafür, dass der 23-Jährige beim Ligue-1-Aufsteiger Paris FC anheuern wird. 

Der Klub gehört dem reichsten Mann Europas, Bernard Arnault. Dieser steht an der Spitze der LVMH-Gruppe, die mehr als 70 Marken in den Bereichen Mode, Lederwaren, Wein, Spirituosen, Parfüm und Schmuck umfasst. Sein Vermögen wird auf rund 200 Milliarden Euro geschätzt. 

Millionen-Ablöse für Geubbels

Für Geubbels sollen die Pariser rund 10 Millionen Franken bezahlen. Eine Summe, die Arnault aus der Portokasse stemmt. Für den FCSG hingegen bedeutet die Ablöse absoluten Klubrekord. Auch wenn man einen signifikanten Teil der Summe an Geubbels Ex-Verein Monaco abtreten muss. 

Die zahlten einst 20 Millionen für den damals 19-jährigen Stürmer, doch weder bei Monaco noch bei Nantes konnte sich der Hochveranlagte durchsetzen. Seit Januar 2023 kickt Geubbels für Grün-Weiss, in 95 Pflichtspielen kommt er auf 30 Tore und acht Assists. 

Seinen wohl letzten Treffer für die Espen erzielt St. Gallens Nummer 9 Anfang August beim 4:1-Sieg gegen Servette, bei der 5:0-Gala gegen Winterthur bleibt er ohne Torerfolg, regt sich aber fürchterlich über einen Lattentreffer auf. Dieser Ärger dürfte mittlerweile verflogen sein. Stattdessen wird bei Geubbels die Freude über den Transfer überwiegen. 

Auch beim FCSG reibt man sich die Hände. Dass Sportchef Roger Stilz den im Juni 2025 auslaufenden Vertrag im Herbst letzten Jahres um zwei weitere Jahre verlängert hat, ist im Nachhinein Gold, sprich Millionen, wert. 

Die Frage lautet nun: Zaubert der Sportchef einen valablen Ersatz für den Top-Stürmer aus dem Ärmel?

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
27
33
64
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
27
20
50
3
FC Lugano
FC Lugano
27
11
46
4
FC Basel
FC Basel
27
6
43
5
FC Sion
FC Sion
27
9
41
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
27
3
39
7
FC Luzern
FC Luzern
27
2
33
8
FC Zürich
FC Zürich
27
-14
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
27
-4
30
10
Servette FC
Servette FC
27
-7
29
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
27
-12
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
27
-47
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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