«Mal schauen, was im Sommer passiert»
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Kein FCZ-Bekenntnis von Tsawa:«Mal schauen, was im Sommer passiert»

Steigende Unzufriedenheit im Kader
Explosionsgefahr! Wann knallt es beim FCZ?

14 Spiele im Jahr 2026, 10 Niederlagen: Trainer Dennis Hediger sieht nach dem 0:1 gegen Lugano trotzdem alles rosarot – aber im Team nimmt die Unzufriedenheit zu.
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Und wieder verloren. Der FCZ gewinnt unter Dennis Hediger im Schnitt bloss 0,88 Punkte pro Spiel.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Zürich verliert 10. Spiel 2026, 0:1 gegen FC Lugano
  • Trainer Dennis Hediger sieht trotz offensichtlicher Schwächen keine taktischen Probleme
  • Nur 1 Torschuss, 15 Skorerpunkte blieben auf Bank oder Tribüne
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Florian RazReporter Fussball

Was für eine Horrorbilanz. Der FC Zürich verliert im 14. Spiel des Jahres 2026 zum 10. Mal. Und was macht Trainer Dennis Hediger (39)? Er redet nach dem 0:1 gegen den FC Lugano davon, dass «ein bisschen etwas fehlt». Und er meint: «Wir haben das Momentum sicher nicht auf unserer Seite.»

Eine Analyse, mit der sich Hediger für einen Werbevertrag bei Lenor aufdrängt: Weichgespülter ist fast nicht mehr möglich.

Spieler sehen Leistungen kritischer als der Trainer

Das wäre dann kein Problem, wenn Hediger nur gegen aussen alles in rosarote Watte packen würde. Offenbar mag der FCZ-Trainer aber auch teamintern keine grundsätzlichen Probleme erkennen, wenn es um seine taktischen Anweisungen oder den Spielstil geht. Und das dürfte auf Dauer für Spannungen sorgen. Weil die Spieler selbst die FCZ-Auftritte weit kritischer zu sehen scheinen als der Trainer.

Tatsächlich wird auch gegen Lugano schon fast schmerzhaft sichtbar: Hedigers Mannschaft hat keinen Plan, wie sie gewinnen soll. Ja, der FCZ steht inzwischen tiefer als noch zu Jahresbeginn und wirkt darum defensiv weniger anfällig. Aber im Umkehrschluss ist die Offensive komplett eingeschlafen.

Ein Ball fliegt während der gesamten Partie auf das Tor von Lugano-Goalie Amir Saipi (25). Einer! Nach dem 0:1 durch Renato Steffen (34) dauert es 32 Minuten, bis tatsächlich noch ein Zürcher einen Torschuss wagt: Es ist ein direkter Freistoss, der in der 93. Minute in der Mauer hängenbleibt.

So sieht dann wohl eine offensive Bankrotterklärung aus. Und draussen sitzen mit Bledian Krasniqi (24) und Matthias Phaëton (26) Spieler, die in dieser Saison 15 Skorerpunkte gesammelt haben. Krasniqi schafft es gegen Lugano immerhin wieder auf die Bank, spielt aber keine Sekunde. Phaëton schaut dem unfassbar langweiligen Treiben auf dem Rasen von der Tribüne aus zu. Blick weiss: Der Franzose würde dem Team nur zu gerne helfen, hat aber keine Ahnung, ob er nach seiner Meinungsverschiedenheit mit Hediger noch einmal auflaufen darf.

Als wäre der gegnerische Strafraum eine verbotene Zone. Die Heatmap des FC Zürich beim 0:1 gegen Lugano.
Foto: Opta

Dazu kommt, dass das 0:1 direkt mit einer taktischen Anweisung des Trainerteams zusammenhängt. Obwohl die Zürcher meist tief stehen und die Räume eng machen, entscheiden sie sich, die Tessiner bei Abstössen hoch anzulaufen. Kann man ja mal versuchen – gegen das ballsicherste Team der Liga.

Das Resultat? Nach drei Minuten und dem ersten Tessiner Abstoss muss FCZ-Goalie Silas Huber (20) Kopf und Kragen riskieren, um gegen Yanis Cimignani (24) das 0:1 zu verhindern. Nach 60 Minuten trifft Steffen dank einer Kopfballverlängerung nach einem … Abstoss.

«Beim Tor entscheiden sie sich für den langen Ball. Das haben wir bewusst in Kauf genommen», sagt Hediger zum Gegentreffer. Und sieht das Problem nicht bei seiner Anweisung. Sondern bei seinen Abwehrleuten: «Wir haben drei Innenverteidiger, die grösser sind als ihre Gegner. Da müssen wir den ersten Ball gewinnen.»

Ob die Spieler die Fehler auch exklusiv bei sich sehen? Es gibt Anzeichen dafür, dass die Unzufriedenheit im Kader zunimmt. Womit die Explosionsgefahr steigt. Die zwei Wochen Pause vor dem Start der Abstiegsrunde jedenfalls könnten recht ungemütlich werden im Home of FCZ.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
32
24
59
3
FC Lugano
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
32
13
49
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
32
5
47
7
FC Luzern
FC Luzern
32
3
39
8
Servette FC
Servette FC
32
0
39
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
32
-7
39
10
FC Zürich
FC Zürich
33
-18
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
12
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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