«Hat eine Grenze überschritten»
FCZ-Profi ging im Training auf Coach Hediger los

Matthias Phaëton muss beim FCZ bis auf Weiteres zuschauen. Grund dafür ist eine Auseinandersetzung mit Trainer Dennis Hediger. Ob er wieder ins Kader zurückkehren darf, bleibt offen.
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Matthias Phaëton wurde vom FCZ auf die Tribüne verbannt.
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Matthias Phaëton vom FCZ wurde nach Streit mit Trainer auf Tribüne verbannt
  • Trainer Hediger: Phaëton überschritt im Training verbal eine Grenze
  • Phaëton erzielte 7 Saisontore, Zukunft ist nun allerdings ungewiss
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Tobias WedermannFussballchef

Eigentlich gilt er als ruhiger, professioneller und beliebter Spieler im Team. Zudem ist Matthias Phaëton der zweitbeste Torschütze des FCZ mit sieben Toren in der laufenden Saison. Dennoch wurde der 26-Jährige zuletzt von Trainer Dennis Hediger auf die Tribüne verbannt, in den letzten zwei Spielen stand er nicht im Kader.

Laut Blick-Informationen könnte ein Vorfall aus dem Training vor ein paar Wochen ausschlaggebend gewesen sein. Da soll es im Training zwischen Phaëton und Trainer Hediger richtig geknallt haben. Die verbale Auseinandersetzung soll weit über eine normale Diskussion zwischen Spieler und Trainer hinausgegangen sein. Ziemlich zeitgleich folgte die Verbannung auf die Tribüne.

Hediger bestätigt Zwischenfall

«Es gab einen Zwischenfall im Training, bei dem Matthias eine Grenze überschritten hat, die das Verbale betrifft», bestätigt FCZ-Trainer Dennis Hediger. Hintergrund war, dass nach dem schwachen Sion-Spiel die Karten auf den Tisch gelegt worden seien, Kritik klar und transparent angesprochen worden sei.

«Matthias wurde im Anschluss zwei Tage vom Training freigestellt und dann gab es ein klärendes Gespräch mit der sportlichen Leitung», so Hediger. Die Türe für eine Rückkehr von der Tribüne sei nicht zu, versichert Hediger. Doch: «Auch er muss besser trainieren als andere Spieler, er ist einer mit grossem Potenzial. Im Moment gibt er uns das nicht mit seinen Trainingsleistungen.» Es werde auch nicht einfacher für ihn, da sein Ersatz, Ivan Cavaleiro, einen «hervorragenden» Job mache.

Phaëton geriet auch schon mit Brecher aneinander

Ob man den von ZSKA Sofia ausgeliehenen Phaëton nochmals sieht in dieser Saison, ist also unklar. Trotz eigentlicher Beliebtheit und vielversprechender Statistik ist dies aber bereits auch der zweite auffällige Vorfall des 26-Jährigen.

In der Halbzeit bei der Niederlage in Lugano im Oktober, dem letzten Spiel von Hediger-Vorgänger Mitchell Van der Gaag, soll es zwischen Phaëton und Yanick Brecher zur Auseinandersetzung gekommen sein. Damals berichteten mehrere Quellen gegenüber Blick, dass dabei ein Gegenstand geflogen sei, was zu einer auffälligen Schürfwunde in Brechers Gesicht geführt hatte. Der FCZ-Goalie hat dies im Anschluss aber vehement bestritten.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
32
24
59
3
FC Lugano
FC Lugano
32
11
54
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
32
13
49
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
32
5
47
7
FC Luzern
FC Luzern
32
3
39
8
Servette FC
Servette FC
32
0
39
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
32
-7
39
10
FC Zürich
FC Zürich
32
-17
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
32
-27
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
32
-49
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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