Schlechte Nachrichten für Bernhard Alpstaeg (78). Wie Blick weiss, hat die Staatsanwaltschaft Luzern die Strafanzeige, die der Patron im Dezember 2023 wegen mutmasslicher Ehrverletzung gegen den gesamten Verwaltungsrat sowie die zehn Aktionäre eingereicht hat, abgewiesen.
Grund für Alpstaegs Anzeige waren Äusserungen, die vom Verwaltungsrat und vom Aktionariat an zwei Medienkonferenzen im Oktober und November 2023 gegen ihn getätigt wurden. Sein Sprecher Sacha Wigdorovits (72) bezeichnete die erhobenen Vorwürfe in einer Medienmitteilung als «unzutreffend», «ehrenrührig» und «herabsetzend».
Ein kleiner Nebenschauplatz weniger
Anderer Meinung ist nun offenbar die Staatsanwaltschaft. In ihrem Schreiben, das Blick vorliegt, begründet sie, dass «die beanstandeten Äusserungen abgeklärt und sachlich daherkommen und dies im Rahmen eines öffentlich ausgetragenen Konflikts mit grossem Medieninteresse.»
Alpstaeg hätte nun zehn Tage Zeit, um eine allfällige Beschwerde zu erheben. Tut er aber nicht, wie Wigdorovits auf Blick-Anfrage mitteilt. Damit kann ein kleiner Nebenschauplatz des weitreichenden Aktionärszoffs im FCL-Kosmos ad acta gelegt werden.
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