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Lichtsteiner-Nachfolger beim FCB:«Diese Dinge muss der neue Trainer jetzt mitbringen»

Spieler und Staff überrascht und irritiert
Entlassener Lichtsteiner crasht FCB-Training

Stephan Lichtsteiner sorgte nach seiner Freistellung beim FC Basel erneut für Stirnrunzeln: Vor dem Luzern-Spiel erschien der Ex-Trainer unangekündigt beim Abschlusstraining.
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Stephan Lichtsteiner ist seit dem 9. September 2026 nicht mehr Trainer des FC Basel.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Stephan Lichtsteiner platzte am Samstag unangekündigt ins Training des FC Basel
  • Spieler und Interimstrainer Nocentini waren sichtlich überrascht und irritiert
  • Nocentini leitet Team gegen St. Gallen, Trainersuche laut FCB fast abgeschlossen
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Tobias WedermannFussballchef

Die Trainersuche beim FC Basel läuft spätestens seit der Freistellung von Stephan Lichtsteiner am Mittwoch vor einer Woche auf Hochtouren. In der Zwischenzeit übernimmt der langjährige Assistenzcoach Luigi Nocentini als Interimstrainer. Und dieser wurde mit seiner Mannschaft am vergangenen Samstag vom Vorgänger im Training überrascht.

Laut Blick-Informationen platzte Stephan Lichtsteiner mitten ins Abschlusstraining vor dem Luzern-Spiel – ohne jegliche Abmachung oder Ankündigung. Der Ex-Coach habe sich drei Tage nach der Freistellung verabschieden wollen und sei gerade in der Nähe gewesen, heisst es im Umfeld des FCB. Sowohl Spieler als auch Nocentini sollen aufgrund der unüblichen Aktion sichtlich überrascht und teils auch irritiert gewesen sein.

Es war innert wenigen Tagen das zweite Mal, dass er bei der FCB-Mannschaft für grössere Irritation sorgte. Am Mittwochmorgen zuvor hatte sich Lichtsteiner vor das Team gestellt und in der Kabine verkündet, dass er mit einer Entlassung bis zur Nati-Pause rechne. Wenige Stunden später wurde er von Andreas Herrmann und David Degen freigestellt. Die Kabinenansprache will bis heute niemand bestätigen, aber auch nicht dementieren.

Nocentini gegen St. Gallen an der Seitenlinie

Innenverteidiger Flavius Daniliuc brachte die Verwirrung nach dem Sieg gegen Luzern auf den Punkt: «Am Ende haben wir Spieler uns noch einmal angeschaut und uns gefragt: ‹Was genau hat er jetzt gesagt?› Wir waren uns alle nicht sicher, ob er das wirklich so gesagt hat oder nicht.»

Gegen den FC St. Gallen wird nochmals Nocentini an der Seitenlinie stehen. Und dann? «Wir sind relativ weit», sagt der technische Direktor Andreas Herrmann im klubeigenen Podcast «Achzädreyenünzig», «aber es gibt noch nichts final zu vermelden.» Stephan Lichtsteiner dürfte derweil nicht mehr bei den Trainingseinheiten auftauchen.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
12
26
34
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
12
15
25
3
FC Sion
FC Sion
12
7
23
4
FC Zürich
FC Zürich
12
-1
20
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
12
-3
19
6
Servette FC
Servette FC
12
1
16
7
FC Basel
FC Basel
12
-4
14
8
FC Luzern
FC Luzern
12
-6
13
9
FC Thun
FC Thun
12
-10
13
10
FC Vaduz
FC Vaduz
12
-1
10
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
12
-13
10
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
12
-11
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