Kaum ist Stephan Lichtsteiner (42) weg, fährt der FC Basel wieder ein Erfolgserlebnis ein. Ganz so einfach sei der Zusammenhang aber nicht, meint FCB-Verteidiger Flavius Daniliuc (25). «Das hat nichts mit dem entlassenen Trainer zu tun. Wenn ein Trainer seinen Posten räumen muss, dann ist es die Schuld von so vielen unterschiedlichen Faktoren. Nicht nur von ihm», sagt der Österreicher.
Dass sich Spieler wie Xherdan Shaqiri (34) und Philip Otele (27) plötzlich von einer ganz anderen Seite präsentieren, habe vielmehr mit der Einstellung der einzelnen Spieler zu tun. «Am Ende des Tages haben sich die beiden Spieler bestimmt persönlich mehr vorgenommen. Und das hat man heute gesehen.»
Shaqiri gibt keine Details preis – Daniliuc schon
Dass hinter dem Team dennoch schwierige Tage liegen, verschweigt Daniliuc nicht. «Es war ein Schock. Weil wir es nicht so früh erwartet hatten.» Doch wie ist die Entlassung aus Sicht der Direktbeteiligten am Mittwoch abgelaufen? Gemäss Blick-Informationen erklärte Lichtsteiner vor der Mannschaft, dass er mit einer Entlassung zur Nati-Pause rechne. Daraufhin hat die Sportkommission der Basler noch am gleichen Tag mit der Freistellung auf die Äusserung des Trainers reagiert.
Während Sportchef Valentin Stocker (37) die Frage gekonnt umschifft und die Vorgänge nicht kommentieren will, gibt Daniliuc nach Spielschluss Auskunft. Details zur Ansprache in der Kabine nennt er zwar nicht. Doch seine Aussage lässt trotzdem tief blicken. «Am Ende haben wir Spieler uns noch einmal angeschaut und uns gefragt: Was genau hat er jetzt gesagt? Wir waren uns alle nicht sicher, ob er das wirklich so gesagt hat oder nicht.»
Shaqiri, der in Luzern der grosse Matchwinner war, zeigt sich dagegen wesentlich diplomatischer. «Ich will keine Auskunft darüber geben, was in der Kabine geredet wurde. Wir müssen Stephan auch schützen. Ich hoffe, dass er seinen Weg geht.»
Nocentini lobt Shaqiri
Wer nun in Basel auf Lichtsteiner folgen wird, wird sich zeigen. Derweil hat Luigi Nocentini (37), der schon in Italien unter Maurizio Sarri (67) bei Napoli gearbeitet hat, in Luzern gute Argumente in eigener Sache gesammelt – auf dem Platz sowie auch daneben. Nach der Pressekonferenz schüttelt er im sehr gut gefüllten Luzerner Medienraum jedem einzelnen Journalisten die Hand und bedankt sich.
Ob sich der Italiener vielleicht eine Zukunft in der Super League wünscht? «Mein Fokus gilt jetzt voll und ganz dem Spiel gegen St. Gallen. In der Zukunft werden wir sehen, was passieren wird», so Nocentini. Derweil hat er den FC Basel und vor allem Xherdan Shaqiri wachgeküsst. «Er ist ein Top-Player und hat was Magisches. Ich war mir sicher, dass er alles geben wird. Vielleicht ist es ein Problem, dass er älter wird. Aber er kann immer noch den Unterschied machen in dieser Liga.»
Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!
Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 7 | 13 | 19 | |
2 | BSC Young Boys | 8 | 12 | 16 | |
3 | FC Sion | 7 | 6 | 15 | |
4 | FC Basel | 8 | 2 | 13 | |
5 | FC St. Gallen | 7 | -2 | 10 | |
6 | FC Zürich | 8 | -6 | 10 | |
7 | FC Luzern | 8 | -5 | 9 | |
8 | Grasshopper Club Zürich | 7 | -4 | 8 | |
9 | Servette FC | 7 | -3 | 7 | |
10 | FC Thun | 7 | -7 | 7 | |
11 | FC Vaduz | 8 | -2 | 6 | |
12 | FC Lausanne-Sport | 8 | -4 | 6 |
