Schiesst Fassnacht sein 100. Liga-Tor gegen GC?
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«Wäre schön»:Schiesst Fassnacht sein 100. Liga-Tor gegen GC?

«Sein Näsli ist eines der besten in der Schweiz»
Knipst sich Fassnacht gegen GC in elitären YB-Zirkel?

Christian Fassnacht fehlt noch ein Tor, um bei YB endgültig in die Hall of Fame aufzusteigen. Dann steht er bei 100 Toren. In seiner Zürcher Heimat will er diese Marke knacken.
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Gegen den FCZ konnte YB mit Christian Fassnacht (oben), Chris Bedia (l.) und Rayan Raveloson endlich wieder einmal ausgelassen jubeln.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Christian Fassnacht steht vor seinem 100. Tor für YB
  • Der Mann aus Thalwil ZH hat in 20 Spielen gegen GC zehn Tore erzielt
  • YB-Rekordtorschütze Geni Meier hält (ewigen) Rekord mit 313 Treffern
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Alain KunzReporter Fussball

Gut, die Marke von Geni «Bomben»-Meier (1930-2002) wird wohl nie geknackt werden. 14 Jahre lang spielte der gebürtige Schaffhauser für YB. In dieser Zeit schoss er 313 Tore. Eine unfassbare Zahl!

Auf Platz zwei der ewigen YB-Torschützenliste liegt mit Ernst Wechselberger (1931-2013) ein zweiter Held der 50er-Jahre mit 151 Toren. Jean-Pierre Nsame (32, jetzt bei Legia Warschau) ist auf Platz drei die Nummer eins der Neuzeit mit 140 Treffern, gefolgt von Guillaume Hoarau (41) mit 118 Treffern. Dann folgt ein Meisterheld von 1987, Dario Zuffi (61), der es genau auf 100 YB-Tore gebracht hat. Dahinter lauert Christian Fassnacht mit 99. Fasi – nicht ganz hundert.

Viel Lob – und ein Seitenhieb von Lauper

Nun steht der Gang zu GC an, in Fassnachts Zürcher Heimat. Das 100. Tor? «Es wäre schön, ja», sagt der Mann aus Thalwil ZH. «Aber eigentlich hatte ich es anders angepeilt gehabt. Ich wollte, als es mir besser lief, das hundertste Tor und den fünfzigsten Assist im dreihundertsten Spiel machen. Jetzt fehlen mir noch ein Tor und zwei Assists.» So werde es halt im 302., 303. oder wievielten Spiel aucxh immer der Fall sein. «Ich hoffe auf jeden Fall schon, dass ich diese Saison noch ein paar Tore und Assists mache», ergänzt Fassnacht. Das mit den Spielen ist schon mal erledigt. Das 300. bestritt der junge Familienvater beim bitteren Europa-League-Aus in Stuttgart. Und so wurde das 3:0 gegen den FCZ, in welchem er geehrt wurde, bereits zum 301.Mediaslot: Stories

«Tut gut, endlich wieder einmal zu Null zu spielen»
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Fassnacht nach Sieg:«Tut gut, endlich wieder einmal zu Null zu spielen»

Doch was macht Fassnacht, wie ihn alle nennen, so gefährlich? « Er steht häufig richtig», erklärt sein langjähriger Weggefährte Sandro Lauper (29). «Sein ‘Näsli’ im Sechzehner ist eines der besten in der Schweiz. Er trifft häufig mit dem ersten Kontakt. Auch weil er eine sehr saubere Schusstechnik hat. Und er leitet oft eigene Tore selbst ein mit einem Pass, der gefolgt ist von einem Sprint in den Strafraum. Seine Zahlen sprechen für sich.»

Der Konolfinger kann sich einen Seitenhieb bei der Skizzierung seines Kumpels nicht verkneifen: «Ich will ihm ja nicht Unrecht tun, aber Fassnacht ist nicht der Typ Trainingsweltmeister. Da zieht er eher zurück, als dass er voll durchzieht. Dafür macht er es am Wochenende. Das ist für uns viel mehr wert.»

Auch Trainer Gerardo Seoane (47) verliert positive Worte über Fassnacht – natürlich ohne Seitenhieb: «Er kann das Spiel im Offensivbereich sehr gut lesen. Zwischen den Linien, im Timing der Laufwege. Und er hat einen sehr guten Abschluss. Egal ob per Kopf, rechts oder links.»

Die Statistik sagt: Fassnacht trifft gegen GC

Daneben sei er sehr mannschaftsdienlich und verteidige immer sehr gut mit. Doch die Wochen vor dem FCZ-Spiel hätten auch ihn beschäftigt und das sei wie bei allen zur Kopfsache geworden, sagt der Coach zu den Beweggründen, weshalb er den mit zwölf Treffern besten Torschützen der Liga (zusammen mit Chris Bedia) gegen den FCZ vorerst auf der Bank habe schmoren lassen. «Und ich wollte mit Virginius mehr Breite. Mit Fassnacht hat man mehr Zwischenraum. Diese Flexibilität gibt uns unser Kader.»

Zurück zum YB-Hundertklub. Gemäss Statistik ist die Chance gross, dass der fünffache Meister und zweimalige Cupsieger seinen hundertsten Treffer gegen GC macht. In zwanzig Spielen gegen die Hoppers hat er 10-mal getroffen. Also statistisch in jedem zweiten Match. Zuletzt gabs beim 2:6 kein Fassnacht-Tor. Er wäre also wieder an der Reihe

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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