Eingewechselter Salvi schenkt Lugano die Führung
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Sechstes Spiel, sechster Sieg!
Keine Meister-Ansage, aber Meister-Zahlen – Lugano hat die Liga im Griff

Lugano feiert nach dem 3:1-Sieg im St. Jakob-Park ausgelassen. Mit 18 Punkten aus sechs Spielen dominiert der Super-League-Leader die Liga und ist auch wettbewerbsübergreifend noch immer ungeschlagen.
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Sechstes Ligaspiel, sechster Sieg für die Tessiner.
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus
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Lucas WerderReporter Fussball

Nach dem 3:1-Sieg im St. Jakob-Park wird in der Garderobe des FC Lugano derart laut gejubelt, dass man denken könnte, die Tessiner hätten bereits eine Hand am Meisterpokal. So weit ist der souveräne Tabellenführer der Super League noch lange nicht. Allerdings: 18 Punkte aus sechs Spielen sind mehr als nur eine Kampfansage an die Konkurrenz.

Den Meistertitel als Ziel ausrufen will bei den Bianconeri noch niemand. Auch nicht Uran Bislimi (26), der im Joggeli mit seinem frechen Distanztreffer das zwischenzeitliche 2:1 erzielt. «Es fühlt sich so an, als würden wir schon lange zusammenspielen. Wir wissen ganz genau, was jeder Einzelne auf dem Platz machen muss. Das ist der Schlüssel zum Erfolg», ist sich der Mittelfeldspieler sicher. Darum habe sich sein Team gegen Basel auch von dem überraschenden Rückstand nicht verunsichern lassen. «Wir hatten schon in der ersten Halbzeit genug Chancen, um in Führung zu gehen. Trotzdem haben wir die Ruhe bewahrt», findet Bislimi.

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Ajeti wechselte zum Gewinner-Team

Was die Tessiner Siegesserie noch beeindruckender macht: Die Partie in Basel war bereits das 13. Spiel in dieser Saison. Seit Ende Juli hat Lugano mit einer Ausnahme zwischen den beiden Playoff-Spielen gegen Maccabi Tel Aviv ausschliesslich englische Wochen bestritten. Trotzdem ist die Mannschaft von Mattia Croci-Torti (44) nicht nur in der Super League und im Cup, sondern auch international noch ungeschlagen.

«Wir werden bis Dezember noch viele Spiele haben», ist sich Croci-Torti bewusst. «Aber ich habe genug Erfahrung, um das richtige Gleichgewicht zu kennen. Manchmal kann das auch heissen, dass man nicht auf seine beste Elf setzt. Aber Lugano hat ein gutes Kader und genug Möglichkeiten, jedes Wochenende Leistung zu bringen», so der Lugano-Trainer.

Albian Ajeti, die neuste und gleichzeitig wohl auch die letzte Tessiner Kaderergänzung, kommt vier Tage nach seinem Leih-Wechsel bei seiner Rückkehr nach Basel zu einem Kurzeinsatz ohne auffällige Szene. Im Gegensatz zu seinen Ex-Teamkollegen darf er sich aber diese Woche über einen Sieg im Joggeli freuen.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
6
13
18
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
7
12
15
3
FC Sion
FC Sion
6
3
12
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
6
1
10
5
FC Basel
FC Basel
7
0
10
6
FC Luzern
FC Luzern
7
-3
9
7
FC Thun
FC Thun
6
-6
7
8
FC Zürich
FC Zürich
7
-7
7
9
FC Vaduz
FC Vaduz
7
-1
6
10
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
7
-3
6
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
6
-5
5
12
Servette FC
Servette FC
6
-4
4
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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