Schlechte Stimmung in Lausanne
Die Zeidler-Entlassung kam mit Ansage

Lausanne tingelt in der Relegation Group dem Saisonende entgegen. Nicht mehr dabei ist aber Trainer Peter Zeidler. Der Deutsche wurde am Donnerstag entlassen. Überraschend kam dieser Schritt nicht.
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Muss in Lausanne seinen Platz frühzeitig räumen: Peter Zeidler.
Foto: IMAGO/Sports Press Photo
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Andrea CattaniTagesleiter Sport

Man wollte bei Lausanne-Sport die verbleibenden fünf Spiele der Saison nicht mehr abwarten. Stattdessen kommt der Knall frühzeitig: Peter Zeidler ist nicht mehr länger Trainer der Waadtländer.

Es ist ein Aus mit Ansage für den 63-Jährigen. Dem Vernehmen nach war die Stimmung unter den Spielern schon länger nicht mehr die allerbeste. Hinzu kamen die Resultate. Der anfängliche Höhenflug in der Conference League wurde gegen den tschechischen Vertreter Sigma Olmütz in den Playoffs jäh gestoppt. Im Schweizer Cup scheiterte man im Dezember im Achtelfinal am unterklassigen Yverdon. Und in der Meisterschaft blieb man trotz talentiertem Kader hinter den Erwartungen zurück und verpasste die Championship Group am Ende deutlich.

Zeidlers Taktik in der Kritik

Für das Intermezzo in Lausanne (in 50 Spielen holte das Team 19 Siege und verlor 18-mal) kann dem ehemaligen Lehrer Zeidler kein besonders gutes Zeugnis ausgestellt werden. Der Klub zieht die Reissleine auch aufgrund der «fehlenden Entwicklung des Teams». Auch der immer wiederkehrende Vorwurf, wonach Zeidler einzig seinen bedingungslosen Offensiv-Fussball spielen lasse, macht in Lausanne die Runde.

Für Zeidler geht mit der Entlassung am Donnerstag das nächste Engagement frühzeitig zu Ende. Nach seiner sechsjährigen Amtszeit beim FC St. Gallen zwischen 2018 und 2024 ging der Deutsche zuerst zum VfL Bochum. Dort musste er aber nach nur gerade acht Spielen und ohne Sieg wieder gehen. Nun wurde Zeidler auch bei Lausanne wieder geschasst. Bis zum Saisonende übernehmen der bisherige Assistenz-Coach Markus Neumayr (40) und Migjen Basha (39), bislang Talent-Manager bei Lausanne.

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